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Posts Tagged ‘Schweinelachs’

Vorab sage ich Dank dem besten Freund und Brennvatti für die Fertigstellung meines Räucherkamins im Garten – ohne Dich hätte ich den Schritt zum Selberräuchern wohl nicht gehen können.
Zum Kalträuchern braucht’s nicht viel: Behälter/Boxen mit Abtropfsieben für das Fleisch, einen Sparbrand, Räuchermehl, einen Lötbrenner zum Anzünden des Mehls, Rollbratennetz und Metzgergarn zum Hängen des Räucherguts, Haken. Einen trockenen Ort zum Räuchern (das kann auch im Kugelgrill geschehen) und einen trockenen Ort, an dem das Räuchergut hängen und trocknen/reifen kann.
6.11.
Am Samstag habe ich beim Metzger ein Stück Bauchspeck ohne Knochen, mit Schwarte, und ein Stück Schweinelachs als Ausgangsmaterial gekauft und in den Kühlschrank gelegt, denn loslegen wollte ich am Tag darauf. Am Sonntag dann wurde das Fleisch trocken getupft, eingesalzen und gewürzt. Ich verwende reines Speisesalz und kein Nitritpökelsalz. „40 Gramm Salz auf 1 Kilo Fleisch“ heißt die goldene Regel.
Bauchspeck (1160g – 4cm)
Das trockene Stück mit Honig und frisch gepresstem Knoblauch einreiben:
3g Honig
5g frisch gepresster KnoblauchZum einen wirkt das antibakteriell, zum anderen haften Salz und Gewürze besser, welche nun rundherum aufgestreut wird.Salz-Gewürzmischung:
46g Salz
5g frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
3g frisch gemahlener Koriander
3g Zucker
5g frisch gemahlener Kümmel
Dann kommt der Bauchspeck auf das Abtropfgitter einer Küchenbox und mit gut verschlossenem Deckel in den Kühlschrank. Pro cm Dicke des Fleischstücks (gemessenen an seiner dicksten Stelle) muss der Speck nun 18 Stunden liegen und verliert so an Wasser und Gewicht. Mageres Ausgangsmaterial braucht übrigens nur 9 Stunden je cm Dicke.
4cm x 18 Std. = 72 Stunden = 3 Tage (Sonntag abend bis Mittwoch abend)
Schweinelachs (1148g – 6,5cm)
Das trockene Stück mit Honig und frisch gepresstem Knoblauch einreiben:
2g Honig
1g frisch gepresster KnoblauchZum einen wirkt das antibakteriell, zum anderen haften Salz und Gewürze besser, welche nun rundherum aufgestreut wird.Salz-Gewürzmischung:
46g Salz
1g frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
2g frisch gemahlener Koriander
2g Zucker
Dann kommt der Schweinelachs auf das Abtropfgitter einer Küchenbox und mit gut verschlossenem Deckel in den Kühlschrank. Pro cm Dicke des Fleischstücks (gemessenen an seiner dicksten Stelle) muss das magere Fleisch nun 9 Stunden liegen und verliert so an Wasser und Gewicht. Fetteres Ausgangsmaterial wie Speck braucht ganze 18 Stunden je cm Dicke.
6,5cm x 9 Std. = 58,5 Stunden = 2,5 Tage (den halben Tag runde ich großzügig auf: Sonntag abend bis Mittwoch abend)
In den 3 Tagen sammelt sich bei den relativ dünnen Stücken nicht sehr viel Wasser in den Boxen. Bei größeren Stücken und längerer Salzzeit muss der Behälter ab und an geleert werden, damit das Fleisch auf dem Abtropfrost nicht in der Flüssigkeit liegt.
9.11.
Bauchspeck und Schweinelachs werden mit lauwarmem Wasser abgewaschen und mit sauberen Küchenhandtüchern sehr sorgfältig abgetrocknet. Mit einem Vorkörner und dem Hammer treibe ich ein Loch durch den Bauchspeck, ziehe etwas Metzgergarn doppelt hindurch, verknote dieses und fertig ist die Aufhängung.
Den Schweinelachs in ein elastisches Rollbratennetz (Stützstrumpfassoziationen!) zu zwängen gestaltet sich dagegen schon schwieriger – gelingt aber von etlichen Flüchen begleitet dennoch ganz gut.
Der erste Kalträuchergang! 20 Uhr, draußen ist es dunkel und bitterkalt. Das Buchenmehl in den Sparbrand füllen und fest andrücken, etwas nachfüllen und erneut fest andrücken – der Sparbrand sollte voll bestückt sein (ca. 120g Räuchermehl). Bauchspeck und Schweinelachs hängen an zwei Haken an einer Querleiste ca. 1m über dem Sparbrand. Ich entzünde den Sparbrand mit dem Gaslötbrenner – das dauert eine gute Minute, dann erst glimmt das Mehl in ausreichender Tiefe um unbeaufsichtigt 10 bis 12 Stunden die Wegführung des Sparbrands entlang durchzuglimmen.
Kaum ist eine Stunde vergangen werde ich neugierig, gehe nochmal hinaus zum Räucherkamin, öffne die obere Luke zur Räucherkammer und bin erfreut, sie von dichtem, kalten Buchenrauch gefüllt zu sehen.
10.11.
Morgens hole ich das Räuchergut aus der Räucherkammer und hänge es im Haus an einen trockenen, nicht zu warmen Ort. Empfohlen werden 21°C, bei mir drinnen im Kaminbosen ist der optimale Ort. Hier trocknen/reifen Speck und Schinken nun für 24 Stunden. Denn da der Nachtfrost eingesetzt hat, werde ich nunmehr tagsüber räuchern.
11.11.
Zweiter Räuchergang von morgens bis abends, danach erneut Trocknung/Reifung drinnen im Bosen.
12.11.
Trocknung/Reifung.
13.11.
Trocknung/Reifung.
14.11.
Dritter Räuchergang von morgens bis abends, danach erneut Trocknung/Reifung drinnen im Bosen.
15.11.
Trocknung/Reifung.
16.11.
Trocknung/Reifung.
17.11.
Trocknung/Reifung.
18.11.
Vierter Räuchergang von morgens bis abends, danach erneut Trocknung/Reifung drinnen im Bosen.
19.11.
Trocknung/Reifung.
20.11.
Jeden der zurückliegenden Reifungstage bin ich gierig schnuppernd um die Räucherstücke herum gestrichen und werde heute endlich für mein Warten belohnt ANSCHNITT! Das Schinkenmesser in die Brotschneidemaschine einspannen und los geht’s mit hauchdünnen Scheiben von Schinken und Speck.
Ui! Sehr, sehr lecker! Wirklich eine Überraschung, mit einem so tollen Ergebnis hatte ich direkt beim ersten mal nicht gerechnet. Besonders der Lachsschinken, von mir an den Aufschnitttheken aufgrund seines faden Geschmacks tunlichst gemieden, kann punkten. Der Rauchgeschmack ist top, nicht zuviel und nicht zu wenig, der Schinken schön fest und herrlich im Geschmack. Meiner Frau ist er einen winzigen Tick zu salzig, was wohl dem zugegebenen halben Tag Salzzeit geschuldet sein wird. Der Bauchspeck ist ebenfalls klasse mit seiner leichten Kümmelnote und dem milden Raucharoma. Er könnte aber durchaus noch 1 bis 2 Räuchergänge mehr vertragen, um so auch mehr Aroma an Eintöpfe zu bringen – was zu testen sein wird.
Mein Fazit: Kalträuchern ist kinderleicht, das Ergebnis besonders schmackhaft und ich werde den Winter über viel Spaß daran haben. Und natürlich auch darüber hinaus. 😉
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Vom Pidebacken waren noch Sucuk und Schafskäse übrig. Was tun?
Eine Gemüsezwiebel, Knoblauch und frische Pepperoni fein hacken und in Olivenöl anbraten. Zwei EL Paprikamark einrühren und unter Zugabe von ein wenig Wasser weich dünsten. Die Masse etwas abkühlen lassen.
Sucukreste sehr fein und klein schneiden, Petersilie hacken, Schafskäse zerbröseln und mit der Zwiebelmasse verrühren.
Mit Salz, Pfeffer, Cumin und Koriander abschmecken.
In Steaks vom Schweinelachs Taschen schneiden, dabei aufpassen, dass man nicht durchschneidet! Die Steaks leicht mit Sonnenblumenöl bestreichen, inwändig und von außen salzen und pfeffern und außen zusätzlich mit Paprikapulver bestäuben.
Die Masse vorsichtig einfüllen und die Steaktaschen mit Rouladennadeln verschließen.
Die Kugel auf 200°C bringen und die Steaks zunächst indirekt gut 15 Minuten grillen, dann über die Glut ziehen und je Seite nochmal 2 Minuten scharf fertig grillen.
Das war Spitze! Tipp: Wer von der Füllung/Schafskäsecreme noch Reste übrig behält, kann diese gut auf Baguettescheiben streichen.

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Ich hatte mir Samstag bei meinem MdV wieder Schweinesteaktaschen schneiden lassen. Für die Füllung habe ich diesmal braune Champignons, gekochten Schinken und Emmentaler gekauft.
Eine gehackte Zwiebel in etwas Olivenöl glasig dünsten. Dann die klein gehackten Champignons zugeben, braten und Wasser ziehen lassen. Pfeffern und salzen. Etwas Kräuterbutter einrühren, dann in ein Gefäß umfüllen und erkalten lassen.
Scheiben vom gekochten Schinken klein schneiden und zu den Champignons geben. Verrühren. Emmentaler separat reiben.
Die Steaks von außen leicht einölen und allseitig (auch innen) salzen und pfeffern. Dann von außen mit süßem Paprikapulver und etwas geriebener Muskatnuß bestäuben und einmassieren.
In die Taschen nun zuerst etwas geriebenen Emmentaler geben, dann löffelweise von der Champignon-Schinkenmasse. Immer etwas nachdrücken, da geht was rein!
Die Taschen mit Rouladennadeln verschließen.
Da waren noch Champignons über, die schnell mit „Philadelphia Gegrillte Paprika“ gefüllt wurden.
Den Grill auf 200°C vorheizen und die Taschen und die Pilze indirekt auflegen.
Die Taschen nach 15 Minuten wenden. Nach weiteren 15 Minuten sind sie fertig.
Als weitere Beilagen gab es noch Ciabatta, Kräuterbutter und Djuvec-Reis (nicht auf dem Bild).
Das waren bisher die leckersten Taschen, ein Genuß!

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Nach den Zwiebel-Feta-Taschen gab es diesmal Paprikataschen!
Dazu habe ich am Vortag zwei rote Spitzpaprika auf dem Grill mitlaufen lassen (es gab Wings’n’Drumsticks), um sie anschließend zu häuten: die Paprikas sollten dazu rundum geschwärzt sein. Dann ab damit in einen Gefrierbeutel, bis sie sich abgekühlt haben. Nun lässt sich die Haut ganz einfach abziehen.
Für die Füllung die Paprika entkernen und fein würfeln. Eine fein gewürfelte Zwiebel in Olivenöl anschwitzen, gehackten Knoblauch mit dünsten und Isot (geräucherte Chillies) oder Chipotleflocken zugeben. Beiseite stellen und die gehackte Paprika sowie gehackten Feta einrühren. Leicht salzen und pfeffern.
In Schweinerückensteaks Taschen schneiden oder beim Metzger schneiden lassen. Von außen salzen, pfeffern und mit Paprikapulver würzen. Innen mit der Masse füllen.
Mit Rouladennadeln verschließen.
Bei 200-225°C indirekt ca. 20 Minuten grillen. Dann direkt je Seite ca. 3 Minuten grillen.
Näher ran…
Das war mal wieder sehr lecker. 😉

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Da vom gestrigen Rehakles-Teller noch ausreichend Skordalia und Gigantes übrig geblieben sind, hatte ich mich entschlossen, mich für den heutigen Abend einmal an eine Zwiebel-Feta-Tasche als fleischliche Beilage heran zu trauen.
Dazu war ich heute bei meinem MdV und habe mir aus dem Schweinelachs Steaks mit Tascheneinschnitt zurichten lassen.
Zuhause habe ich mich dann an die Füllung gemacht: Zwiebel fein hacken und in Schmalz glasig dünsten, fein gehackten Knoblauch und Chiliflocken zugeben und den Knoblauch weich dünsten. Lauwarm werden lassen. Feingehackte Petersilie, zerbröselten Feta und reichlich Paprikapulver zugeben und gut vermischen. Eine Tomate entkernen, fein hacken und einrühren. Fertig ist die Masse.
Die Steaks von außen leicht ölen, salzen, pfeffern und mit Paprika bestäuben. Die Masse in die Taschen füllen und diese mit Rouladennadeln verschließen.
Erstmal für 20 Minuten indirekt grillen.
Dann je Seite 3 Minuten direkt grillen.
Servieren mit Skordalia und Gigantes.
Näher ran…
Das war verdammt lecker!

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Heute gab es Schweinelachs mit Aprikosen von der Planke.
Gestern: Für die Marinade/Sauce den Saft einer großen Dose Aprikosenhälften mit einem ordentlichen Schluck Bourbon, braunem Zucker, Aprikosenmarmelade und Dijonsenf aufkochen. Thymian und etwas Cayenne zugeben und die Sauce bis zur Sämigkeit einkochen. Kalt stellen.
Den Schweinelachs (Lummerbraten, ausgelöstes Stielkotelett) allseitig salzen und pfeffern und mit der der Hälfte der Marinade bepinseln, eintüten/vakuumieren und über nacht kalt stellen.
Den Rest der Sauce mit einigen Aprikosenhälften vermischen und ebenfalls kalt stellen.
Heute: Am nächsten abend die Kugel aufheizen und die gewässerte Planke zum krackeln bringen. Dann umdrehen und das Fleisch positionieren.
Bei 220°C eine halbe Stunde garen, dann die Aprikosenhälfen auf die Planke setzen und die Hälfte der Sauce über den Braten geben. Nach 10 Minuten den Rest der Sauce überpinseln.
Bei 60°C Kerntemperatur den Braten in Jehova wickeln und 20 Minuten ruhen lassen. Dann aufschneiden.
Anrichten mit den klein geschnittenen Aprikosen und einem Erbsen-Kartoffelpüree.
Sehr lecker war’s!

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Karfreitag gab’s Souvlaki-Röllchen – mit dieser Leckerei hatte er uns ein Freund vor kurzem verwöhnt.
Ein Kilo Schweinelachs in 4mm breite Scheiben schneiden. Das geht am besten mit einer Aufschnittmaschine.
Eine Marinade anrühren aus Olivenöl, Zitronensaft, gehackten Kräutern (Rosmarin, Thymian, Oregano), gemahlenem Pfeffer, Chiliflocken und gepresstem Knoblauch. Die Fleischscheiben in die Marinade geben und für 24 Stunden kalt stellen.
Dann die Scheiben aus der Marinade nehmen, gut abtropfen lassen, salzen und mit Fetastücken zu Röllchen drehen. Diese auf zwei Seiten mit Schaschlikspießen fixieren, so halten sie zusammen und lassen sich einfach auf dem Grillrost wenden.
Beidseitig etwa 2 Minuten bei gut 250°C grillen, dann indirekt bei geschlossenem Deckel gut 10 Minuten gar ziehen lassen.
Servieren mit Pommes/Mayo, Zwiebeln und Joghurtsauce aus griechischem Joghurt, Salz, Pfeffer, Olivenöl, gehacktem Knoblauch und gehackter Petersilie.
Ist schnell gemacht und schmeckt wirklich spitze!
Lecker war’s!

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