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Posts Tagged ‘Soße’

„Bananenketchup? Jetzt hat er sie nicht mehr alle!“ So oder so ähnlich haben bestimmt viele von Euch gedacht, als Ihr den Titel des Rezepts gelesen habt. Und so ähnlich ging es mir auch, als ich beim Stöbern im Netz nach Beilagen zu Jamaican Jerk Chicken auf eben jenes Banana Ketchup gestoßen bin. Und zwar in zig Variationen und Rezeptvorschlägen! Da ich gerne indisches Bananen-Tomaten-Gemüse zu Reis esse, war für mich schnell klar, dass ich Banana Ketchup ausprobieren MUSS. Und was soll ich Euch sagen, es schmeckt hervorragend! Auf geht’s also:

1 rote Zwiebel in etwas neutralem Öl weich dünsten. 5 reife Bananen schälen und stückeln, zu den Zwiebeln geben und unter Rühren gute 5 Minuten auf kleinster Flamme köcheln. 5 EL Rosinen hacken und zusammen mit dem Saft einer reifen Zitrone, einen EL Weißweinessig, 1 TL süßem und 1 TL scharfem Curry, 4 EL braunem Zucker und 150ml Orangensaft in den Topf geben. Es fehlte mir an Guavapaste, doch Improvisation regelt: 1 Töpfchen Schwartau Frutissima Pfirsich-Maracuja aus dem Kühlregal tut hervorragende Dienste – rein damit! Das Ketchup unter Rühren 20 bis 30 Minuten fertig köcheln. Die Konsistenz sollte apfelmusig – mit Stückchen – sein. Eventuell muss mit Orangensaft verlängert werden, wenn das Mus zu dick werden sollte. Das Ketchup abschmecken mit Salz und schwarzem Pfeffer, 1 EL Zitronensaft und 1 EL Weißweinessig.

banana

Dieses Banana Ketchup ist köstlich. Wirklich sehr, sehr lecker.

Zutatenliste:
1 rote Zwiebel
1 EL neutrales Öl
5 reife Bananen
5 EL Rosinen
2 Zitronen
Weißweinessig
1 TL süßes Curry
1 TL scharfes Curry
4 EL braunen Zucker
150ml Orangensaft
1 Töpfchen Schwartau Frutissima Pfirsich-Maracuja
Salz
Pfeffer

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UPDATE 8.10.2012

Cheez Whiz ist DIE amerikanische Fertig-Käsesauce für Philly Cheese Steak oder für Nachos/Tacos/Tortilla-Chips. Sie geht sehr einfach nachzukochen und hat selbstgemacht den Vorteil, dass sie keine Geschmacksverstärker oder sonstige ominöse Inhaltsstoffe enthält.

2 Pepperoni, entkernt, gehackt
Etwas Sonnenblumenöl
500g Chesterkäse/Scheibletten
300ml H-Milch
1 TL mittelscharfer Senf
2 TL weißer Balsamico
Halber TL Natron

Das Öl erhitzen und die gehackte Pepperoni anbraten, mit der Milch ablöschen. Die Milch einmal unter Rühren aufkochen. Dann die Hitze runterschalten. Essig, Senf und nach und nach den Käse einrühren, die Sauce soll nicht mehr kochen. Fleissig rühren, damit nichts ansetzt. Wenn sich die letzte Portion Käse aufgelöst hat, die Sauce vom Feuer nehmen und das Natron einrühren. Vorsicht, sie verdoppelt nun fast ihr Volumen und wird sehr schaumig – die Schaumigkeit legt sich aber mit der Zeit und die Sauce stockt nicht mehr und bleibt flüssig.

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Mein fränkischer Freund Christian hat neulich einen wunderbaren Rollbraten mit Semmelknödelfüllung auf der Rotisserie in der Weberkugel gegrillt. Eine regelrechte Steilvorlage für mich, vielen Dank! 😉
Beim Metzger habe ich mir ein Kilo Schweinenuß im Schmetterlingsschnitt vorbereiten lassen und zuhause vor dem Grillen beidseitig gezalzen und gepfeffert. Inwändig bestrichen wurde der Bratenlappen mit einer Semmelknödelmischung.
Semmelknödelmischung für 1Kg Rollbratenfleisch:
Zwei altbackene Brötchen (Wecken, Semmeln, Brödla, etc.) kleinschneiden und 80ml erwärmte Milch darüber geben. Vermischen und eine Viertelstunde „ziehen“ lassen. Währenddessen eine kleine Zwiebel in wenig Butter glasig dünsten, etwas erkalten lassen und unter die Masse heben. Salzen, pfeffern, reichlich Muskat hinzu reiben, ein Ei sowie fein gehackte Petersilie und Majoran nach Geschmack einrühren.
Die Weberkugel VOR Zubereitung des Rollbratens herrichten: Kohlekörbe rechts und links, mit einem AZK voller glühender Kohlen gleichmäßig befüllt. Dazwischen die mit heissem Wasser befüllte Tropfschale, darüber den Rotisseriering, Deckel drauf und auf 200°C mittels Lüftungsschieber unten/oben einregeln. Dann den Spieß mit dem Rollbraten einlegen und eine bis anderthalb Stunden grillen. Bei fetterem Fleisch (z.B. Nacken) oder größerem Ausgangsgewicht die Grillzeit entsprechend verlängern.
Ich hatte den Braten anderthalb Stunden in der Kugel und er war herrlich kross, dafür innen etwas trocken.
Zum Braten gab es eine Pilzrahmsauce und Rosenkohl.
Pilzsauce
Zwei Handvoll Mischpilze stückig schneiden (oder als TK-Ware auftauen). Eine Handvoll durchwachsenen geräucherten Bauchspeck (Wammerl) fein würfeln und in etwas Olivenöl auslassen. Die Speckwürfel abtropfen lassen und beiseite stellen, das Fett wegschütten. Eine feingehackte Zwiebel in etwas Butter andünsten, die Pilze einrühren und braten, zwei gute Schluck Marsala angießen und reduzieren. Mit Pfeffer und Thymian würzen. 200ml Hühnerbrühe und 400ml Sahne angießen. Eine kleine Handvoll getrocknete Mischpilze zu Mehl zermörsern/zermahlen, einrühren und die Sauce einköcheln. Die Speckwürfel einrühren und erhitzen. Feingehackte Petersilie zugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Eine Schachtel TK-Rosenkohl in der Mikrowelle mit 3 EL Wasser 6 Minuten drehen, reichlich Butter und geriebene Muskatnuß drübergeben und bedeckt stehen lassen. Vor dem Servieren erneut anderthalb Minuten „drehen“ lassen.
Yummy!

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Letzten Freitag hatte ich neben Sohnemann auch seinen Stiefbruder zu Gast und Hamburger wurden gewünscht. Zu Befehl!
Für Vatti mit roher Zwiebel. Le Big Makke Sauce regelt!
„Nee, den Bacon extra, den essen wir gerne so!“ Nun gut.
Genug der Worte, Burger gehen einfach IMMER!

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Wo ich heute schon mal im Pflaumensaucenwahn bin, reiche ich noch ne BBQ-Sauce nach.
Keinen Liquid Smoke im Haus? Egal. Typischer Rauchgeschmack kommt auch anders an die BBQ-Sauce:
Acht dicke Pflaumen und acht Tomaten waschen und eine Form mit braunem Zucker ausstreuen.
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Die Tomaten halbieren und den Strunk (nicht den Heinz!) entfernen, die Tomaten halbieren und entkernen. 16 Pflaumen- und 13 Tomatenhälften finden Platz in der Form. Der Rest ist für den Koch…
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Den Smokenator voll bestückt erhitzen (ohne Wasserwanne!) und die Kugel auf 200 bis 220°C bringen. Dann die Form aufsetzen. Feinkost Albrecht sei dank, die paßt genau!
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Nun heißt es, kräftig mit Hickory zu smoken! Kräftig! Nach einer Stunde sehen Tomaten und Pflaumen so aus:
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Da geht noch was. Also widme ich mich der restlichen Saucenzusammenstellung:
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Den Pflaumenwein hatte ich geöffnet und dran geschnuppert – nö, paßt nicht zur Sauce. Weiter im Text: ein kleines Stück Sellerie sehr fein hacken, eine halbe Gemüsezwiebel würfeln. Beides in neutralem Öl (Erdnuß oder Sonnenblume) anbraten, bis die Zwiebeln braun sind. Her mit den Röstaromen!
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Die Habanero samt Innenleben sowie drei Knoblauchzehen hacken.
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Ab in den Topf und kurz mit braten. Drei gehäufte TL süßen Paprika einrühren und mit gut 200m Apfelessig und 150 bis 200ml Cola ablöschen. 500ml Ketchup und 3 EL Worcestersauce einrühren und alles köcheln lassen. Upps, den Rübensirup vergessen! Ca. 5 EL hinzu geben.
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Nach gut 2 Stunden Smoken mit Hickory sehen Tomaten und Pflaumen perfekt aus:
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Näher ran:
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Den kompletten Inhalt der Form zur Sauce geben:
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Alles zusammen pürrieren und abschmecken mit 2 Msp Zimtpulver, Saft einer halben Zitrone, 4 EL Pflaumenmus, gemahlenem Salz, Selleriesalz und Ingwerpulver. Dazu eine Nelke und einen TL voller Piementkörner mit etwas grobem Salz mörsern.
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Fünf, sechs Drehungen mit dem Stössel:
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Zur Sauce geben und weiter köcheln. Ein letztes mal Abschmecken: seeehr lecker!
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Ich hatte ganz vergessen, wie scharf eine einzelne Habanero sein kann. 😉
Dann eine gute Tasse Bourbon einrühren.
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Abschmecken: Klasse, der Bourbon hatte wirklich noch gefehlt, jetzt paßt alles.
Und abfüllen:
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Jetzt stehen die Gläser erstmal im Keller und das letzte große Glas mit wenig Inhalt wird Freitag zu den „Ribs der Meister“ verzehrt.

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