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Posts Tagged ‘Spaghetti’

Spaghetti alla puttanesca – Spaghetti nach Hurenart.

Ein merkwürdiger Name für eine Pastavariation, die es fast wöchentlich bei uns zu essen gibt – so lecker ist sie! Der Legende nach kommt der Name daher, dass die Sauce würzig und feurig scharf ist und die Damen des Bordells diese Pasta sehr schnell und nur aus Vorräten zubereiten konnten.

Eine feingehackte Zwiebel in einer breiten Pfanne in Olivenöl glasig dünsten. Eine große Menge gehackten Knoblauch und zerstossene, getrocknete Chili einrühren. Die in Öl eingelegten Sardellen/Anchovis eines kleinen Glases abtropfen lassen und in die Pfanne geben. Unter Rühren auflösen. Die Tomaten aus zwei großen Dosen (ohne Saft) klein schneiden und zugeben. Salzen, pfeffern und eine Prise Zucker einrühren. Auf kleinster Flamme köcheln.

Die Pasta aufsetzen. Kurz bevor die Spaghetti al dente sind ein kleines Glas Kapern (non pareille, abgegossen) und die gleiche Menge an geschnittenen schwarzen Oliven und frischer glatter Petersilie in die Sauce rühren.

Die Spaghetti unterheben und servieren. Am Tisch mit Olivenöl beträufeln.

puttanesca

Darüber reibt sich ein jeder die gewünschte Menge frischen Parmesan.

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Spaghetti alla Carbonara – Spaghetti nach Art der Köhlersfrau. Eine einfache, kräftig deftige Pasta aus Norditalien. Kalorienzähler bitte weitergehen, hier gibt es nichts zu sehen, danke. 😉

Ich nehme für mein Carbonararezept den Südtiroler-Speck mit seinem einzigartigen Geschmack – herrührend von der Kräutersulz, dem Räuchern und Lufttrocknen. Wenn ihr ihn nicht bekommen könnt, so nehmt einfach einen Speck oder Pancetta, der Euch am besten schmeckt. Ein Raucharoma sollte er aber schon haben, schließlich soll diese Pasta einem Köhler schmecken!

200g Südtiroler/Merano-Speck
Viel Knoblauch
4 Eier
Fein geriebener Parmesan
500g Spaghetti

Die Schwarte vom Speck schneiden, sie wird nicht benötigt. Den sehr würzigen „Deckel“ des Specks abschneiden, fein hacken und beiseite stellen. Den restlichen Speck fein hacken und in einer großen Pfanne in etwas Olivenöl langsam auslassen. Die Spaghetti kochen.

Den Keimling des Knoblauchs entfernen und den Knoblauch fein hacken. Mit 2 EL Butter und den Speckdeckelwürfeln in die Pfanne geben und die Hitze erhöhen. Kurz unter Rühren braten – der Knoblauch soll nicht bräunen. Die Pfanne vom Herd nehmen. Eine leichte Abkühlung ist erwünscht.

Die Spaghetti abgießen und in die Pfanne geben, mit der Specksauce gründlich vermischen.

Die Eier aufschlagen, mit Salz und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer verrühren und unter die Pasta heben. Dabei schnell arbeiten, die Eier sollen nicht stocken! Parmesan nach Gusto dazugeben, alles gründlich miteinander vermischen und servieren.

carbonara

Dazu den restlichen Parmesan reichen. In Italien isst man auch Weißbrot zur Pasta, womit sich hier bestens das Speckfett aufstippen lässt. Ein kräftiger Wein ist der ideale Begleiter dieser Mahlzeit. Buon Appetito!

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Die Meeresfrüchte kauft man entweder als fertige TK-Mischung (die leider meistens eher bäh schmecken) oder holt sich nach Gusto hiervon eine Hand und davon eine Hand vom Fischstand des Marktes.

In einer Pfanne eine Unmenge (!) fein gewürfelten Knoblauch in gutem Olivenöl anbraten. Gehackte getrocknete Chilischoten zugeben und mit braten. Wer mag, gibt noch etwas gehackten Staudensellerie dazu – meine Frau mag’s aber leider nicht. 😉

Mit einem Glas Weißwein ablöschen. Von den Strünken und Hautresten befreite, gehackte Tomaten einer 800ml-Dose (ohne den Saft!) zugeben. Mit Salz, etwas Zucker und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer würzen. Gute 30 Minuten köcheln lassen. Parallel die Spaghetti kochen, sie sollen zum Ende des Saucenkochens fertig sein.

Merke: Eine Sauce kann auf ihre Pasta warten, aber niemals die Pasta auf die Sauce!

Die Meeresfrüchte nun in die Sauce geben und auf kleinster Flamme 5 Minuten weiter simmern. Bloß nicht zu lange kochen, sonst werden die Meeresfrüchte hart/zäh!

fritti di mare

Sehr fein gewiegte Blattpetersilie in die Sauce rühren und die Spaghetti in die Pfanne geben und mit der Sauce vermischen. Gutes Olivenöl darüber träufeln und servieren.

fritti di mare2

Buon Appetito!

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Einfach und schnell in der Zubereitung, dafür maximal lecker ist meine „Pasta al pesce“. Grundlage ist eine mündliche Überlieferung eines Rezepts von Jamie Oliver durch die pfälzer Verwandschaft vor etlichen Jahren. Es geht doch nichts über ein gutes Gedächtnis.

„Pasta al pesce“ für vier Personen:

Nudelwasser aufsetzen. Eine große Pfanne (mit Deckel) bereit stellen.

Vier China-Knoblauch (ja, es SOLL viel Knoblauch sein!) vom Keim befreien und klein schneiden. Pepperoni entkernen und klein schneiden, die Menge sollte dem Knoblauch entsprechen.

Eine Handvoll getrocknete Tomaten und die gleiche Menge schwarze Oliven klein schneiden.

Glatte Petersilie hacken.

Leicht angetautes Tiefkühl-Fischfilet (150-200g/Person) mit kaltem Wasser abwaschen und in grobe Stücke schneiden. Ich nehme gerne Kabeljau.

Ein Glas Weißwein trinken. 😉

500g Spaghetti bis zur Biegsamkeit kochen, ca. 5 Minuten. Währenddessen Knoblauch und Pepperoni in reichlich Olivenöl in der Pfanne kurz unter Rühren anbraten. Tomaten und Oliven einrühren und kurz weiter braten. Salzen. Mit einem Glas Weißwein ablöschen. Die Spaghetti abgießen, in die Pfanne geben und alles gut miteinander vermischen. Die Fischstücke salzen und auf die Pasta legen. Den Deckel schließen und die Pasta al pesce weitere 5 bis max. 10 Minuten dünsten – je nach Größe der Fischstücke bis diese gegart sind.

fischnudeln0

Mit der gehackten Petersilie bestreut und mit Olivenöl beträufelt servieren.

fischnudeln1

Buon Appetito!

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Was macht Mama Napoli, wenn sie vom Vortag noch „Spaghetti alla napoletana“ übrig hat? Genau: eine Pasta incrostata!
In einer schweren eisernen Pfanne reichlich Butter verflüssigen und aufschäumen lassen. Die Spaghetti gleichmäßig in der Pfanne verteilen und bei mittlerer Hitze 10 bis 15 Minuten braten, bis sich eine Kruste gebildet hat. Der Vorteil einer schweren Eisenpfanne ist, dass hier nichts ansetzt!
Dann die Spaghetti wenden und erneut 10 bis 15 Minuten braten. Sofort servieren und heiß verzehren.
Lecker war’s!

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