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Posts Tagged ‘Spear Ribs’

Kürzlich wünschte sich die Familie mal wieder Ribs. Für mich ein willkommener Anlaß, zwei Dinge zu überprüfen:
1. Wie schlagen sich gerubbte, gefrorene im Vergleich zu frischen gerubbten Ribs?
2. Wie schlagen sich 4 Stunden „low & slow“ gegarte Ribs im Vergleich zum meinen geliebten ultimativen Ribs?
Am Vorabend der Vergrillung zwei frische Rippenstränge parieren und mit Magic Dust nach Meathead pudern, eintüten und kalt stellen. Die bereits vor Wochen auf gleiche Weise behandelten zwei TK-Rippenstränge aus dem Froster nehmen und im Kühlschrank auftauen lassen.
Am Grilltag die Kugel mit dem Smokenator auf 110°C einregeln und die Ribs indirekt auflegen. Alle 45 Minuten Wasser nachfüllen, damit die Temperatur nicht steigt. Die erste Grillstunde über mit Hickory räuchern. Nach dreieinhalb Stunden die Wasserwanne aus dem Smokenator nehmen und die Vents ganz öffnen, 180°C bis 200°C sind das Ziel. Die Ribs mit einer BBQ-Sauce lackieren und eine halbe Stunde finishen.
Vorne die TK-Ribs, hinten die frischen: kein Unterschied.
Erstmal die TK-Ribs aufschneiden und servieren.
Dann die frischen Ribs:
Erste Erkenntnis: Frische Ribs schlagen TK-Ribs deutlich. Eigentlich hätte ich mürbere Ribs aus dem Froster erwartet (Frost bricht ja bekanntlich die Zellstruktur), sie waren jedoch wesentlich härter im Biss. Zudem konnten sie geschmacklich nicht mithalten. Interessant!
Zweite Erkennis: 4-Std.-Ribs lohnen im Vergleich zu den ultimativen Ribs nicht den Aufwand.
Dritte Erkenntnis: warum habe ich eigentlich so lange keine Ribs mehr gemacht? 😉
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Nach dem Gelutsche ungezählter 3-2-1, 1-2-1 und 0-2-1 Ribs war es mal wieder höchste Zeit, die Kauleisten in indirekt gegarte 1,5-0-0 Ribs zu schlagen.
Zu diesem Behufe hatte ich mir gestern den Brennvatti zum Männerabend auf den Balkon geladen. Altbier und Wacholder standen in ausreichendem Maße kalt und zur Verfügung.
Ein Freund hatte mich durch seine Vergrillung daran erinnert, dass ja seit gut einem Jahr das „Ribs, Ribs, Ribs“ Buch vom Raichlen ungelesen im Regal steht. Die Chinatown Ribs und die Peanut Butter Ribs sollten es daher werden. Raichlens Cajun-Rub hatte ich erst kürzlich angemischt für Wings & Drumsticks und wollte diesen nun zusätzlich als dritte Variante an Ribs testen.
Vorgestern hatte ich also sechs Rippenspeere gekauft und diese für die gestrige Vergrillung pariert und mariniert bzw. gerubbed.
Erdnußbutter-Ribs
250ml Erdnußbutter
250ml Hühnerbrühe
200ml Kokosmilch
5 EL dunkle chinesische Sojasauce (kein Kikkoman!)
Saft einer Limette
1 guter Schuss scharfer Sauce, was grad da ist (Devil’s Duel Habanero Sauce oder Sriracha oderoder)
fein gehackter Ingwer (ein ca. 5cm großes Stück)
3 fein gehackte Chinaknoblauchzehen (entspricht 6 normalen)
1 fein gehackte Frühlingszwiebel
2 EL brauner Zucker
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Alle Zutaten mit einem Schneebesen verrühren und langsam unter Rühren erhitzen. Gut 10 Minuten köcheln lassen, dabei Rühren. Die Sauce dann komplett erkalten lassen und zwei Rippenspeere mit 2/3 der Sauce marinieren und über Nacht kalt stellen.
Chinatown-Ribs
250ml Hoi-Sin-Sauce
150g weißer Zucker
1 TL Fünfgewürzmischung
5 EL dunkle chinesische Sojasauce (kein Kikkoman!)
100ml trockener Sherry
4 EL Sesamöl
3 fein gehackte Chinaknoblauchzehen (entspricht 6 normalen)
fein gehackter Ingwer (ein ca. 5cm großes Stück)
3 fein gehackte Frühlingszwiebeln
Alle Zutaten kalt mit einem Schneebesen verrühren bis der Zucker sich aufgelöst hat. Zwei Rippenspeere mit 2/3 der Sauce marinieren und über Nacht kalt stellen.
Cajun-Ribs
75g Salz
2 EL Knoblauchgranulat
2 EL Zwiebelgranulat
2 EL gerebelten Thymian
2 EL gerebelten Oregano
2 EL Paprika edelsüß
1 EL frisch gemahlener weißer Pfeffer
1 EL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 TL Piri-Piri-Pulver aus Südafrika (seeehr scharf!)
Alle Zutaten zu einem Rub vermischen. Zwei Rippenspeere leicht ölen und mit dem Rub beidseitig massieren. Über Nacht kalt stellen.
Am Grilltag dann die Kugel mit dem Smokenator bestücken und einen AZK mit Brekkies durchglühen. Die Brekkies in den Smokenator geben und die Kugel (ohne Wasserwanne im Smokenator!) auf 200°C einregeln. Dann die Erdnußbutter-Ribs auflegen. Diese Ribs werden nicht geräuchert.
Nach eindreiviertel Stunden sind die Ribs fertig.
Dazu gibt’s den Rest der Erdnußbuttersauce, mehr braucht’s nicht. Herrlich saftig sind die Ribs!
Das war schon recht lecker, geht aber noch besser. Der Geschmack war nicht ganz abgerundet, irgendetwas fehlte, da waren wir uns einig. Ich werde diese Ribs nochmal machen mit dem Rezept einer köstlichen indonesischen Erdnußsauce, die ich schon häufiger zu Satéspießen gemacht habe. Demnächst also mehr dazu.
Nun zu den Chinatown-Ribs. Raichlen empfielt, diese auf dem Drehspieß zu grillen unter Zugabe von Kirschholzrauch. Also los! Hinter jeder zweiten Rippe mit mit einem Messer ein kleines Loch in’s Fleisch gepiekst, damit die Ribs leichter gespießt werden können. Mit einem zweiten bereits durchgeglühten AZK wird der Smokenator aufgefüllt und der Spieß darf sich bei erneut 200°C in der Kugel drehen.
Alle 20 Minuten werfe ich Kirschholzstücke nach (danke für das tolle Holz, Chris!). Nach 30 Minuten sieht das schon gut aus!
Nun kommen die Cajun-Ribs in den hinteren Bereich auf Grillrost und Hovergrill, wo sie nicht von den Chinaribs betropft werden können. Nach weiteren 30 Minuten werden die Chinatownribs zweimal in 15-minütigen Abständen mit der restlichen Sauce gemoppt. Nach insgesamt anderthalb Stunden sind die Ribs fertig.
Da sind mal TOP-Ribs! Wir sind begeistert von der Knusprigkeit (Rotisserie regelt!) und dem Geschmack. Wirklich toll. Aber vom Rauch ist nichts zu schmecken, die asiatischen Aromen lassen dem wohl keine Chance.
Nun ist es Zeit, die Rotisserie und den Hovergrill zu entfernen und die Cajun-Ribs auf gleicher Höhe auf dem Grillrost weiter zu grillen. Nach insgesamt einer Stunde werden sie mit Mississippi-BBQ-Sauce gemoppt.
Und nach anderthalb Stunden sind auch diese Ribs bereit zum Verzehr!
HERRLICH! Lecker rauchig und schön scharf.
Wir trauen uns ja kaum, es zuzugeben… Aber die klassischen BBQ-Ribs sind der Gewinner des Abends. Chinatown ist zwar sehr lecker und eine willkommene Abwechslung, aber gerubbte und lackierte BBQ-Ribs sind einfach unschlagbar.
Ein toller Abend neigte sich dann dem Ende, wir waren beide pappsatt und zufrieden. Da das Bier auch eine sättigende Wirkung hat, ist von den BBQ-Ribs noch sehr viel übrig gelieben. Was ich damit heute veranstalten werden, sei jetzt noch nicht verraten. 😉
Update: hier geht’s zur Resteverwertung!

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Dieses Rezept für köstliche Ribs habe ich von Freund Mille bekommen, vielen Dank!
Das kommt in die Marinade für 1,6kg Ribs (4 Speere):
6 EL dunkle Sojasauce
9 EL Hoisinsauce
3 EL chinesischer Reiswein oder trockener Sherry
2 TL Fünf-Gewürze-Pulver
6 TL brauner Zucker
2 TL Chilisauce
3 China-Knoblauchzehen, zerdrückt
Die Marinade schmeckte schon sehr lecker, aber mir fehlte da was. Weiß auch nicht. Reisessig (1 EL) und Sambal Oelek (2 geh. TL)!
Zwei Portionen zu je 800g vakuumiert, damit der Geschmack schneller einzieht in’s Fleisch. Ein Packen ist heute abend für mich, der zweite kommt morgen abend auf den Rost, mal sehen, was meine Frau dazu sagt.
Draußen tobt der Sturm, der Wind peitscht den Regen auf den Balkon. Egal, mich kann nichts aufhalten! Die Kugel auf 200°C bringen mit zwei Kohlekörben und in der Mitte die Tropfwanne. Ribs auflegen.
Nach 30 Minuten sieht das schon gefährlich aus, der hohe Zuckeranteil in der Marinade hat stark karamellisiert.
Nach 40 Minuten nehme ich die Ribs runter, eine schöne Knabberschale zum TV-Abend ist bereitet.
Nee, was waren die Ribs lecker, ich steh‘ total auf Anis, Zimt und Süße an den Ribs!
Morgen gibt’s den zweiten Packen, mal sehen, wie die Marinade eingezogen ist und wie es dann schmeckt! …
Heute abend gab es die restlichen 2 Rippenstränge, diese durften 24 Stunden mariniert und vakuumiert im Kühlschrank verbringen.
Die Kugel heute mit anderem Setup: 1/3 zu 2/3, was sich als besser als gestern herausstellen sollte. Fettschale drunter, Ribs drüber, Deckel zu.
Nach einer Dreiviertelstunde bei knapp 200°C Deckelthermometer sind die Ribs gar.
Mal näher ran…
Heute muss ich die knappe Portion mit meiner Frau teilen…
Yesss, die Ribs sind heute perfekt gelungen, geschmacklich der Oberhammer, 24 Stunden Marinierphase regeln!
Nee wat lecker!!!
Davon mach‘ ich mir ein Poster für die Wand im Büro. 😉

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