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Posts Tagged ‘Spießbraten’

Mein fränkischer Freund Christian hat neulich einen wunderbaren Rollbraten mit Semmelknödelfüllung auf der Rotisserie in der Weberkugel gegrillt. Eine regelrechte Steilvorlage für mich, vielen Dank! 😉
Beim Metzger habe ich mir ein Kilo Schweinenuß im Schmetterlingsschnitt vorbereiten lassen und zuhause vor dem Grillen beidseitig gezalzen und gepfeffert. Inwändig bestrichen wurde der Bratenlappen mit einer Semmelknödelmischung.
Semmelknödelmischung für 1Kg Rollbratenfleisch:
Zwei altbackene Brötchen (Wecken, Semmeln, Brödla, etc.) kleinschneiden und 80ml erwärmte Milch darüber geben. Vermischen und eine Viertelstunde „ziehen“ lassen. Währenddessen eine kleine Zwiebel in wenig Butter glasig dünsten, etwas erkalten lassen und unter die Masse heben. Salzen, pfeffern, reichlich Muskat hinzu reiben, ein Ei sowie fein gehackte Petersilie und Majoran nach Geschmack einrühren.
Die Weberkugel VOR Zubereitung des Rollbratens herrichten: Kohlekörbe rechts und links, mit einem AZK voller glühender Kohlen gleichmäßig befüllt. Dazwischen die mit heissem Wasser befüllte Tropfschale, darüber den Rotisseriering, Deckel drauf und auf 200°C mittels Lüftungsschieber unten/oben einregeln. Dann den Spieß mit dem Rollbraten einlegen und eine bis anderthalb Stunden grillen. Bei fetterem Fleisch (z.B. Nacken) oder größerem Ausgangsgewicht die Grillzeit entsprechend verlängern.
Ich hatte den Braten anderthalb Stunden in der Kugel und er war herrlich kross, dafür innen etwas trocken.
Zum Braten gab es eine Pilzrahmsauce und Rosenkohl.
Pilzsauce
Zwei Handvoll Mischpilze stückig schneiden (oder als TK-Ware auftauen). Eine Handvoll durchwachsenen geräucherten Bauchspeck (Wammerl) fein würfeln und in etwas Olivenöl auslassen. Die Speckwürfel abtropfen lassen und beiseite stellen, das Fett wegschütten. Eine feingehackte Zwiebel in etwas Butter andünsten, die Pilze einrühren und braten, zwei gute Schluck Marsala angießen und reduzieren. Mit Pfeffer und Thymian würzen. 200ml Hühnerbrühe und 400ml Sahne angießen. Eine kleine Handvoll getrocknete Mischpilze zu Mehl zermörsern/zermahlen, einrühren und die Sauce einköcheln. Die Speckwürfel einrühren und erhitzen. Feingehackte Petersilie zugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Eine Schachtel TK-Rosenkohl in der Mikrowelle mit 3 EL Wasser 6 Minuten drehen, reichlich Butter und geriebene Muskatnuß drübergeben und bedeckt stehen lassen. Vor dem Servieren erneut anderthalb Minuten „drehen“ lassen.
Yummy!
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Am Sonntag war der Formel1-Club zu Gast und ich wollte zu diesem Anlaß mal Bratenbrötchen machen.
Am Freitag: ab zum Metzger und drei Nackenbraten vom Schwein besorgt (insgesamt 7Kg). Den stärksten (2,8Kg) nach Jerk-Art mariniert und gebeutelt. Aber viel zu scharf für die meisten meiner Freund/Innen. Daher die anderen beiden Stücke nach eigener Art mariniert:
  • reichlich Basic BBQ Rub
  • Öl
  • Limettensaft
  • viel gemörserte Senfkörner
  • eine gehackte Zwiebel
  • 3 große Schluck Weinbrand
  • 3 Knollen junger Knoblauch (ohne Häute)
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… ab in den Mixer und gut ist.Die beiden Braten salzen und pfeffern…
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 … und genau wie das Jerk Pork ordentlich „jooken“ und dann mit der Marinade reichlich einreiben.
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Ab in die Beutel und in den Kühler.
Samstag:Erstmal Brennstoff holen. Die letzen 60kg bei der RCG vor Ort.
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Abends die Beutel aus dem Kühler, damit sich die Braten über Nacht akklimatisieren können. Ich brauche den Platz auch dringend für Bier für meine Meute.
Sonntag:Um kurz nach Sieben aufgestanden, den AZK entflammt, Kaffee gekocht, Kugel und Smokenator eingerichtet und auf Temperatur gebracht (125°C). Um 8 uhr früh kamen die drei Braten auf den Rost (in der Mitte das Jerk):
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Starttemperatur im Fleisch:
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Die erste Stunde alle 20 minuten mit Hickory smoken:
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Nach dreieinhalb Stunden sind die 70°C Kerntemperatur bereits erreicht.
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Ich lasse die Braten aber weiter auf dem Rost. Und habe Glück! Plateauphase! Fett und Sehnen schmelzen sachte dahin, über anderthalb Stunden tut sich NICHTS an der Temperatur.
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Um 13 Uhr schließlich nehme ich die Braten vom Rost und packe sie in Jehova.
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Nach einer dreiviertel Stunde Entspannung ist es Zeit für den Anschnitt. Zuerst einen „selbst“ marinierten:
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Butterweich.
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Herrlich.
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So musses!
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Was für Scheiben.
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Jetzt noch das Jerk Pork:
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Zartestens.
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Butterzarte Scheiben und die Habbies verfehlen ihre Wirkung nicht.
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Mit allen Bratenscheiben wurden reichlich Brötchen bestückt. Wahlweise mit Krautsalat und/oder einer satten Auswahl an BBQ-Saucen. Ein voller Erfolg. Allerdings hätten 5kg (2 Braten) locker gereicht. 😉

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