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Posts Tagged ‘Steaks’

Noch ein weiterer Fleischversender – braucht’s das? Nun, wir werden sehen…
Es erreichte mich vor einigen Tagen eine sehr nette Email von www.kreutzers.eu mit dem Vorschlag, deren Angebot zu testen und den großzügig bemessenen Gutschein online einzulösen. Das lasse ich mir natürlich nicht zweimal sagen!
Der Onlineshop ist sehr ansprechend gestaltet. Es gibt Lamm aus Irland, Ibericoschwein aus Spanien, Rind aus Irland, Australien, Neuseeeland und den Staaten sowie das edle Wagyu „Kobe Style“ Beef und Kalbsfleisch.

Schnell finde ich zwei Angebote, die mich ansprechen – zu denen ich meine, mich aufgrund meiner Erfahrung kritisch äußern zu können. Es sind dies zwei 200g Steaks vom US-Roastbeef und ein 700g schweres Karree vom Iberico. Ich bestelle Mittwochs und gebe als Lieferterminwunsch den Freitag an. Umgehend kommt eine Email mit der Bestellbestätigung und der Zusage, am Wunschtermin zu liefern. Freitag komme ich dann von der Arbeit nach Hause und finde tatsächlich ein Paket mit netter Karte für mich vor. Eine wohlbekannte Grillzeitschrift liegt ebenfalls bei. Sehr nett!

Sie haben Post! Oh! Danke!

Sie haben Post! Oh! Danke!

Im silbernen Thermokarton finde ich US-Beef und Iberico jeweils für sich vakuumiert und mit vier großen Icepacks (noch vollständig gefroren) beschwert. So soll es sein. Das Iberico friere ich ein und nehme mir erstmal die Steaks vom US-Beef vor.

Sehr schöne Steaks vom US-Roastbeef.

Sehr schöne Steaks vom US-Roastbeef.

Es sieht so aus, wie ich US-Rostbeef kenne: ansprechende, nicht übermäßige Marmorierung und Fettränder – der Geruch ist neutral rindfleischig. Ich öle die Steaks leicht und salze sie reichlich. So lasse ich sie erstmal 30 Minuten liegen. In der Zwischenzeit sind die Ziegenkäse zur Vorspeise fertig und ich lege schonmal die Kräutersaitlinge, die ich als Beilage zu den Steaks geplant hatte, auf.

Ziegenkäse mit Rosmarin und Honig (oben) & PIlze (unten).

Ziegenkäse mit Rosmarin und Honig (oben) & PIlze (unten).

Kräutersaitlinge vom Grill (mariniert mit Olivenöl, Salz und Pfeffer) sind sehr lecker, der Pilz behält beim Grillen seinen festen Biss und schmeckt wirklich sehr, sehr lecker.

Kräutersaitlinge for the win!

Kräutersaitlinge for the win!

Die Grill Grates sind nun auch voll aufgeheizt und ich kann das Fleisch auflegen. Da die Steaks sehr dünn sind, muss ich schnell sein: 2 Minuten pro Seite bei mehrfacher Bewegung des Fleischs und schon sind die Steaks fertig gegrillt.

Wir wollen Röstaromen!

Wir wollen Röstaromen!

Nun lasse ich sie noch 5 Minuten ruhen.

Die Vorfreude wächst!

Die Vorfreude wächst!

Steak vom US-Roastbeef mit marinierten Kräutersaitlingen und Habanerosauce.

Ein gutes Steak mit exquisiter Beilage.

Ein gutes Steak mit exquisiter Beilage.

Auf den Punkt gegrillt. Das Fleisch ist zart und lecker, wie ich es von US-Beef gewohnt bin. Ich habe nichts auszusetzen und streiche mir zufrieden über den Bauch. 😉

Innen rot und saftig und ohne grauen Rand.

Innen rot und saftig und ohne grauen Rand.

Eine Woche später soll das Karree vom Iberico verkostet werden. Ich taue es im Kühlschrank langsam über 48 Stunden auf und lege es, vakuumiert wie es ist, in mein Sous Vide Bad. Dort schwimmt es bei 54°C über 2 Stunden hinweg. Blubb…

Ibericokarre auf Tauchfahrt.

Ibericokarree auf Tauchfahrt.

Anschließend befreie ich das gute Stück aus seinem Foliengefängnis, tupfe es mit Küchenpapier sorgfältig trocken, reibe es leicht mit Öl ein und salze es großzügig. Der Grill ist vorgeheizt und ich grille das runde Stück abwechselnd auf dem Grillrost und auf den Grill Grates.

Das Karre pendelt zwischen Grillrost und Grill Grates.

Das Karre pendelt zwischen Grillrost und Grill Grates.

Nach gut 10 Minuten allseitigem Grillen kann das Karree serviert werden. Es darf sich erstmal 5 Minuten lang erholen und einfach mal nur toll aussehen. 🙂

Ein Traum von einem Ibericokarree.

Ein Traum von einem Ibericokarree.

Der Anschnitt zeigt, dass ich mal wieder alles richtig gemacht habe – so sehen 58°C Kerntemperatur beim Iberico aus – und es tritt so gut wie kein Fleischsaft aus.

Auf den Punkt gegrillt: 58°C KT.

Auf den Punkt gegrillt: 58°C KT.

Als Beilagen zu dieser spanischen Köstlichkeit hatte ich eine Tortilla de Patatas gebacken und eine Aioli gemixt. Dazu einen Tinto aus Navarra. Wohlgemerkt: das Fleisch bleibt pur! Alles andere wäre eine Sünde gegenüber diesem großartigen Stück Natur. Selbst auf Pfeffer verzichte ich.

Ibericokarree mit Torilla und Aioli.

Ibericokarree mit Torilla und Aioli.

Wie es geschmeckt hat? HIMMLISCH! Einfach unglaublich lecker… Bunte Bentheimer, Schwäbisch-Hallesches, Duroc oder Mangalitza – sie sind allesamt tolle Schweinerassen und bringen ein köstliches Fleisch hervor. ABER es geht einfach nichts über ein Iberico.

Karree vom Iberico.

Karree vom Iberico.

Kreutzers: douze points, twelve points, zwölf Punkte. Ich bin begeistert!

AKTION FÜR MEINE LESER:
Damit auch ihr euch von der Qualität Kreutzers‘ überzeugen könnt, habe ich für euch einen Rabatt ausgehandelt: wenn ihr bei Kreutzers in der Zeit vom 11.04 bis zum 17.04.2015 bei eurer Bestellung den Gutscheincode Mich schickt der Ribber! eingebt, so bekommt ihr einen 10%igen Nachlass gewährt! Was sagt ihr nun? Auf geht’s: klicken, bestellen, genießen! 🙂

-> www.kreutzers.eu

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Ich habe mir mal zum Testen ein Paket bei clickandgrill.de bestellt. Die Lieferung erfolgte prompt.

Im Paket befindet sich eine dickwandige, gut schließende Styroporbox, in der sich die vakuumierten Produkte umgeben von Icepacks befinden. Daniel hatte mit mir einen Liefertermin vereinbart und DHL brachte die Ware auch wirklich am vereinbarten Tag (nur 1 Tag Laufzeit) – dem heissesten Tag des Jahres (bisher) mit max. 38°C Hitze! Und was soll ich sagen: die Icepacks waren noch gefroren, die Ware in vorbildlichem Zustand. So muss es sein.

Das Testpaket von clickandgrill.de

Das Testpaket von clickandgrill.de

Tja, was tun, wenn man am eigenen Wohnort und im Umkreis kein qualitativ hochwertiges Grillfleisch kaufen kann? Auf’s Grillen verzichten oder sich mit minderwertiger Ware begnügen? Nein. Denn zum Glück gibt es ja das Internet mit seinen Online-Shops und hier seit geraumer Zeit auch Versandhändler mit Fleisch und Wurst.

Als eigenständiges Versandunternehmen vertreibt clickandgrill.de ausschließlich Fleisch und Fleischprodukte aus der Produktion der eigenen Familienmetzgerei aus dem Herzen der fränkischen Schweiz. Die Tiere für die Fleischerzeugung kommen aus artgerechter Haltung von Erzeugern aus dem Umland. Dank der Errichtung eines Trockenreifungsraums kann clickandgrill zudem auch Fleischstücke in Dry Aged Gourmetqualität vom Simmentaler Fleckvieh liefern.

Zitat Wikipedia: „Die Trockenreifung ist die älteste und traditionellste Art der Fleischreifung. Hier hängt das Fleisch am Knochen im Ganzen, in Hälften oder in Teilstücken ab. Deshalb wird diese Methode auch als „Abhängen“ bezeichnet. Durch die langsame Dry Aging – Reifung von bis zu 8 Wochen wird die Fleischstruktur mürbe und durch den Wasserverlust von bis zu 30% intensiviert sich der Fleischeigengeschmack. Das macht Dry Aged Beef bei Gourmets besonders beliebt.“

Abgehangenes Fleisch hat einen typischen dunklen Reiferand, der durch Wasserverlust und Luftkontakt entsteht und einen herrlich konzentrierten Geschmack aufweist.

Genug geplaudert, schreiten wir endlich zur Verkostung!

1. Grobe Bratwurst, gebrüht
Eine grobe Bratwurst nach Thüringer Art mag ich sehr gerne und diese schmeckt so wie ich erwartet hatte: sehr lecker!

Grobe Bratwurst Thüringer Art

Grobe Bratwurst Thüringer Art

Ich habe zur Wurst ganz klassisch Sauerkraut gekocht und einen Bautz’ner Senf gereicht.

2. Fränkische Bratwurst, gebrüht
Die Fränkische Bratwurst ist meine Lieblingsbratwurst, allerdings kannte ich diese bisher nur mittelgrob gewolft und frisch. Hier also eine fein gewolfte, gebrühte Bratwurst! So schlecht wie auf diesem Bild habe ich noch nie eine Wurst gegrillt, ich bitte um Nachsicht, da ich ans Telefon musste, die Würste indirekt geschoben habe und den Deckel geschlossen.

Fränkische Bratwurst - schlecht gegrillt.

Fränkische Bratwurst – von mir leider schlecht gegrillt.

Dem Geschmack hat’s aber zum Glück keinen Abbruch getan, die Würste (mit Händlmaier Grillsenf) schmeckten ausgezeichnet. Ausgezeichnet wurden sie ja schließlich auch beim internationalen Wettbewerb 2013 mit der Goldmedaille. Zu Recht, wie ich finde.

3. Dry Aged Rib Eye Steak, Gourmetqualität
Tolle Marmorierung, guter Fettanteil, schöne Reifungsfarbe. Das sieht schonmal vielversprechend aus! Wer ein dickeres/schwereres Steak wünscht, kann dies übrigens bei clickandgrill auch entsprechend bestellen – ein guter Service!

Für den perfekten Geschmack muss ein Steak beidseitig in der Pfanne oder auf dem Grill gut gebräunt werden (Maillard-Reaktion). Das sollte bei hoher Temperatur unter häufigem Wenden und Bewegen des Steaks erreicht werden. Zuvor das Fleisch leicht ölen (hoch erhitzbares Öl wie Sonnenblume, Raps, Erdnuß) und salzen – und dann los!

Dry Aged Rib Eye Steak.

Dry Aged Rib Eye Steak.

Ist die Bräunung erreicht, das Steak bei 70-80°C bis zur gewünschten Kerntemperatur (KT) gar ziehen. Ich mag’s medium-rare und schneide das Steak bei einer KT von 58°C auf.

Dry Aged Rib Eye Steak, medium-rare.

Dry Aged Rib Eye Steak, medium-rare.

Perfekt. Und ein wahrer Hochgenuß. Einfach nur köstlich, ganz tolles Fleisch mit einem hervorragenden, der Trockenreifung zu dankenden Geschmack.

4. Dry Aged T-Bone Steak, Gourmetqualität
Das T-Bone Steak ist DER amerikanische Klassiker für den Grill – ein Steakzuschnitt, den jeder Griller einmal auf dem Rost gehabt haben sollte. Auch hier sehe ich eine hervorragende Marmorierung und eine schöne Reifungsfarbe mit ausgeprägtem Reifungsrand. Auch hier lassen sich dickere Stücke ganz nach Wunsch bestellen. Auf geht’s: Ölen, salzen, grillen und bräunen!

Dry Aged T-Bone Steak.

Dry Aged T-Bone Steak.

Ich wiederhole mich gerne: Ist die Bräunung erreicht, das Steak bei 70-80°C bis zur gewünschten Kerntemperatur (KT) gar ziehen. Ich mag’s medium-rare und schneide das Steak bei einer KT von 58°C auf.

Dry Aged T-Bone Steak, medium-rare.

Dry Aged T-Bone Steak, medium-rare.

Auch hier wiederhole ich mich: Perfekt. Und ein wahrer Hochgenuß. Einfach nur köstlich, ganz tolles Fleisch mit einem hervorragenden, der Trockenreifung zu dankenden Geschmack. Der für ein T-Bone typische winzige Filetteil ließ sich mit der Gabel vom Knochen puhlen, so weich war er. Klasse.

Fazit: clickandgrill.de bietet Fleisch (-waren) von lokalen Erzeugern in höchster Qualität zu vernünftigen Preisen. Ich bin begeistert!

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Gestern haben Brennvatti und ich uns wieder mal zum Championsleaguegrillen getroffen. Er hatte noch Kachelfleisch im Froster gehabt und dieses einige Stunden vorab in aufgetautem Zustand in einer Fertigmarinade ziehen lassen: dem BBQ-Oil von Caj P. aus Schweden. Ein Mitbringsel seines Bruders aus dem skandinavischen Angelurlaub.
Der Smokey Joe wurde mit Holzkohleglut beschickt und das Kachelfleisch unter häufigem Wenden kurz gar gegrillt. Das Kachelfleisch wird übrigens wirklich nur von ganz groben Fettstücken pariert und kommt ansonsten „wie es ist“ auf den Grill! Das Fleisch war mal wieder klasse, sehr zart und saftig, das Fett ist wirklich verdammt lecker.
Der Geschmack des BBQ-Oils erinnerte mich dann aber doch sehr an das Neonfleisch aus den Metzgertheken meiner Kindheit: sehr flach. Gesalzen und gepfeffert haben wir übrigens erst am Teller, um das marinierte Fleisch unverfälscht begutachten zu können. 

Fazit: eine okaye Basis für Grillmarinaden, mehr nicht. Zudem ist das Öl auch mit dem Makel eines E/Konservierungsmittels behaftet. Übrigens habe ich diverse Marinaden von Caj P. erst vor kurzem im Großmarkt gesehen, es gibt sie also bereits in Deutschland.

Ich hatte als Überraschung zwei selbst marinierte Nackensteaks mitgebracht. Das ursprüngliche Rezept verdanke ich einem FB-Link von Grillkollege Mancini zu „Essen&Trinken“, besten Dank dafür! Meine Modifikation des Rezeptes geht so:
150ml Ketchup mit 2 EL Sweet Chilisauce und 1 EL Honig mischen. Ein daumengroßes Stück Ingwer schälen und dazu reiben. Den Abrieb einer Zitrone und den Saft einer Hälfte davon zugeben. Je einen TL Cuminsaat und Koriandersamen in einer Pfanne fettfrei anrösten, mit etwas grobem Salz mörsern und mit einem TL Knoblauchpulver unterrühren. Mit frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer abschmecken: lecker!
Die Nackensteaks in einen TK-Beutel geben und mit der Sauce bedecken, dabei etwas von außen kneten. Im Kühlschrank für gute 2 Stunden ruhen lassen. Man kann auch etwas Sauce vorab beiseite stellen und später zum Grillfleisch reichen.
Die Steaks werden ca. 15 Minuten indirekt gar gezogen, dann kurz beidseitig über der Glut gegrillt für Röstaromen. Aufpassen: der Zucker aus Honig und Ketchup macht sich hier bemerkbar, er wird schnell schwarz und damit leicht bitter.
Fazit: eine tolle Selbstbau-Marinade, die ich zur Nachahmung empfehlen kann! Nächstes mal werde ich noch etwas frische Zwiebel hinzu reiben und den Knoblauch ebenfalls frisch verwenden/hinzu pressen. Etwas Chili kann zudem nicht schaden.
Die weiteren Ergebnisse des Abends: HB München Helles (neu bei unserem Getränkeverleger) schlägt Aktien Helles deutlich (sorry nach Franken!), letztendlich gewinnt aber wieder Hannen Alt. Lucky Strike „unbehandelt“ schlägt American Spirit. Schalke schlägt Inter.

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