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Posts Tagged ‘Süß-Sauer’

Von Grillfreund SmoKing durfte ich mal einen Schweinebauch probieren, der mich sehr an Babi Pangang erinnerte bzw. genau jene Aromen aufwies, die meinem Rezept noch fehlten!
Los geht’s also mit meinem neuen, verbesserten Rezept. Ein Stück Schweinebauch samt Schwarte (gut 2Kg) wird zunächst im Würzsud gegart, dann die Schwarte auf dem Grill aufgeknuspert („gepoppt“), dann der Bauch in Scheibchen geschnitten und im Wok scharf angebraten.
Die Schwarte eng rautenförmig einritzen.  Den Würzsud aufkochen:
500 ml Sojasauce
500 ml Sherry
500 ml Geflügelbrühe
125 g Zucker
2 Sternanis
3 scharfe getrocknete Chilies
2 TL Pfefferkörner
Den Bauch mit der Schwarte nach unten in den Sud geben und 2 Std. leise simmern lassen. Ich hatte ihn 2,5 Std. drin und das war zu lange, die Schwartenwürfel lösten sich teilweise bereits ab.
In der Zwischenzeit die süß-saure Sauce köcheln. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer feingehackt in Erdnußöl anbraten, Hühnerbrühe, Tomatenketchup, Sambal Oelek, Apfelessig und braunen Zucker zugeben. Auf kleiner Flamme unter Rühren einköcheln.
Die Schwarte über großer Hitze aufknuspern. Das ging auf dem Grillrost nicht so gut, weil die Schwarte zu weich vom kochen war und die Würfel teilweise heraus brachen.
Idee für das nächste mal: wie oben beschrieben eine halbe Stunde weniger simmern und den Bauch erst am Folgetag aufknuspern – evtl. auf einer Griddleplatte und nicht auf dem Rost.
Den Bauch in Scheiben schneiden.
Yummy!
Die Scheiben bei großer Hitze im Wok mit Erdnußöl kurz durchschwenken.
Servieren mit der süß-sauren Sauce, Reis und selbst gemachtem Atjar Tjampur.
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Heute gibt es wieder mal eine Premiere, unser indonesisches Leibgericht Babi Pangang!
Für die Marinade Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer grob hacken/schneiden.
In Erdnußöl anbraten.
Einen gehäuften Eßlöffel Sambal Oelek, reichlich Tomatenketchup und braunen Zucker hinzu geben.
Eine viertel Stunde unter Rühren leicht simmern lassen. Die Sauce dann vollständig erkalten lassen.
Ich mache heute mal einen Fleischtest, welches sich besser eignet: 1kg Nacken oder 1kg Bauch (mit Schwarte).
Das Fleisch mit der Spitze eines Wetzstahls pieksen, damit die Marinade besser eindringen kann. Kennt man ja als „Jooking“ vom Jamaican Jerk Pork.
Fleisch und Marinade in Gefierbeutel geben und sorgfältig massieren. Dann kalt stellen.
Weiter geht es mit dem Atjar Tjampur.
Einen kleinen Weißkohl, zwei Zwiebeln und eine große rote Paprika in feine Streifen schneiden. Knoblauch und Ingwer hacken und in Erdnußöl anbraten. Zwiebeln und Paprika hinzu geben. Braten.
1 EL Kurkuma einrühren und den Kohl dazu geben. Reichlich Salz, Zucker und Apfelessig einrühren, den Deckel schließen und das ganze für 10 Minuten sachte köcheln lassen. Fertig.
Nun noch schnell die Süß-Sauer-Sauce kochen! Dazu einen halben Liter bereits reduzierte Hühnerbrühe erhitzen. Etwas Sambal Oelek, reichlich Tomatenmark und braunen Zucker einrühren. Köcheln und mit Apfelessig abschmecken. Mit Tomatenketchup zur leichten Sämigkeit abbinden. Fertig.
Ab in die Kälte, -12,8°C!
Die Kugel wird mit einem vollen Smokenator ohne Wasserwanne bestückt und auf 150°C gebracht. Darauf erstmal ein kleines Witbier.
Das Fleisch aus den Beuteln nehmen, die Marinade dabei auffangen, und von festen Marinadenresten säubern. Dann auf den Rost legen und mit den Thermo-Sonden pieksen. Geräuchert wird heute mal mit verholztem Basilikum – Schwägerin G. sei dank!
Öchö-öchö… Kann nix sehen…
Ah, ja, so sieht’s aus.
Geplant sind gute 3 Stunden bei 150°C, KT 80°C ist das Ziel.
Nach drei Stunden und 15 Minuten bei um die 170°C auf Rosthöhe in der Kugel meldet der Bauch als erster „Ziel erreicht, 80°C!“ und kommt vom Rost in ein wärmendes Jehovamäntelchen.
Der Nacken ist noch bei 73°C, schaunmermal…
Der Bauch kam nach 20 Minuten Jehovaphase auf’s Brett.
Uuuuuuuuund Anschnitt!
Sehr saftig, klasse!
In Scheiben schneiden.
Anrichten! Zuerst einen Spiegel aus der einreduzierten heißen Marinade.
Darauf die Bratenscheiben.
Darauf der warme, indonesische „Krautsalat“.
Darauf die heiße süß-saure Sauce.
Reis dabei, Weißwein im Glas, los geht’s!
Mmmh, das war sehr lecker! Insgesamt sehr scharf, ausgewogen suß-sauer und das Fleisch herrlich saftig und zart. Die Schwarte natürlich nicht kross, aber die kann man ja wegschneiden. Beim nächsten mal würde ich zudem auf Rauch verzichten, der Geschmack ist so nicht ganz harmonisch.
Aha, der Nacken piept, hat seine 80°C auch erreicht. Eine ganze Stunde später als der Bauch!
Nach 20 Minuten in Jehova anschneiden:
Fazit: In jedem Fall zu Beginn smoken, der Nacken schmeckte einfach genial! Er war obersaftig und viiiel viel besser im Geschmack als der Bauch. In Zukunft nur noch Nacken für’s Babi Pangang.

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