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Posts Tagged ‘Topping’

Grillfreund Hermann (BBQ an der saaländischen Riviera) hat mich mit seinen Bildern von Koteletts mit Zwiebel-Senf-Topping extrem angefixt. 😉 Vielen Dank dafür, Hermann!

Ich müsste bei den Bildern des Toppings direkt an Lauch denken und habe meine Version der Koteletts gestern zubereitet. Das Ergebnis war sehr lecker und wird von mir zur Nachahmung für Senf-Freunde empfohlen!

Von zwei Lauchstangen die untere Hälfte (weiß bis ins hellgrüne) hacken und in einer Pfanne in etwas Olivenöl mit Butter (1:3) langsam unter Rühren braten. Dabei salzen und pfeffern. Mit einem Glas Weißwein (die Säure paßt gut zum Lauch) ablöschen und einreduzieren. Etwas Biss sollte der Lauch übrigens noch haben. Die Pfanne vom Feuer nehmen und den Lauch etwas abkühlen lassen. 150g Creme Fraiche und ca. die Hälfte dieser Menge an Senf nach Geschmack einrühren. Ich hatte Bautz’ner zur Hand. Fertig ist das dicklich-pastose Topping.

Die Koteletts salzen und pfeffern und beidseitig scharf angrillen/anbraten. Dann die Oberseite mit dem Lauch-Senf-Topping bestreichen und die Koteletts indirekt unter geschlossenem Deckel oder im Backofen bis zur gewünschten Kerntemperatur gar ziehen. 160°C Gartemperatur in der Kugel reichen aus. Im Grill empfiehlt es sich, Alufolie auf den Kohlerost unter die Koteletts zu legen.

lauchkotelett

Als Beilage habe ich ein Erbskartoffelpürree gewählt: Salzkartoffeln mit der gleichen Menge frisch gegarter junger Erbsen, Milch und Butter stampfen. Mit Salz und Muskat abschmecken.

lauchkotelett2

Lecker war’s!

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Das geschmackliche i-Tüpfelchen für viele Hamburger und Hot Dogs sind „caramelized onions“ – karamellisierte Zwiebeln. Diese sind sehr einfach herzustellen, man braucht nur etwas Zeit. In vielen großen Supermärkten bekommt man inzwischen auch die süßen Zwiebeln für dieses Rezept.

Für acht Hamburger nehme ich fünf große süße Zwiebeln und hacke diese mittelfein. Was wie eine Riesenmenge aussieht, wird im Kochprozeß deutlich zusammenschrumpfen, keine Bange. 😉

In einer beschichteten (!) Pfanne etwas Sonnenblumen- oder Erdnußöl erhitzen. Die Zwiebeln bei geringer Hitze mindestens 30 Minuten braten, dabei immer wieder mit dem Pfannenwender entstehenden Bodensatz lösen und durch die Zwiebelwürfel rühren. Dieser Bräunungsprozess muss sich sehr langsam vollziehen, die Zwiebeln dürfen nicht verbrennen, der Zucker aus den Lauchgewächsen soll langsam karamellisieren und das austretende Wasser verkochen.

karamellzwiebeln

Nach 30 bis 45 Minuten sind die karamellisierten Zwiebeln geglückt und die Ausgangsmenge an Zwiebelwürfeln ist auf gut 1/10 geschrumpft.

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Pfifferlingszeit! Endlich gibt es meine Lieblingspilze wieder im Handel – und deren Kombination mit einem Hamburger spukte mir schon länger durch den Kopf. 😉
Eine handvoll getrocknete Mischpilze in der Gewürzmühle/dem Mörser zu Pilzmehl mahlen. Dieses mit 250ml Sahne und einem Gläschen Marsala verrühren und mit etwas Thymian gewürzt zu einer dicklichen Burgersauce einköcheln. Zwei Teelöffel körnigen Senf einrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Pilzcreme beiseite stellen.
Pfifferlinge putzen und auf etwa gleich große Stücke zurecht schneiden, Schalotten hacken und beides in Olivenöl und Butter sautieren. Austretende Flüssigkeit abschöpfen und in die Pilzcreme einrühren. Pfifferlinge beiseite stellen, pfeffern, salzen und gehackte Petersilie einrühren.
Dünne Scheiben vom englischen Frühstücksspeck (weniger fettig und geschmacklich besser als „normaler“ Bacon) kross grillen.
Die Burgerbuns und die Patties grillen. Die Patties mit doppelt Cheddar belegen und den Käse anschmelzen lassen. Den Chanterelle Mushroom Burger wie folgt bauen:
Unterseite Bun
Rucola
Pfifferlinge
Tomatenscheibe
Bacon
Pilzcreme
Nach Belieben einige Spritzer Hot Sauce
Patty double Cheese
Oberseite Bun
Ein köstlicher Pilzburger, wirklich lecker.

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