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Posts Tagged ‘Tortilla’

1 Kg festkochende Kartoffeln schälen und mit dem Gemüsehobel zu hauchdünnen Scheiben verarbeiten. Eine Gemüsezwiebel klein schneiden. Reichlich Olivenöl in einer schweren Pfanne erhitzen und die Zwiebel und die Kartoffeln darin brutzeln. Häufig wenden und reichlich mit Salz und etwas gemahlenem Pfeffer würzen. Der Vorgang zieht sich über gute 15 Minuten. Wenn die Kartoffeln kurz vor dem Garpunkt sind, also noch leichten Biss haben, sind sie gut.

6 Eier mit Salz schaumig schlagen. Kartoffeln mit einer Schaumkelle abgetropft unter die Eier heben. Dann erneut Olivenöl in der Pfanne erhitzen und die Masse zurück geben. Braten, bis die Masse gestockt ist, dann mittels eines Tellers die Tortilla wenden und die Rückseite braten. Oder bei Oberhitze fertig backen.

Ribbers Tortilla de Patatas

Ribbers Tortilla de Patatas

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UPDATE 8.10.2012

Cheez Whiz ist DIE amerikanische Fertig-Käsesauce für Philly Cheese Steak oder für Nachos/Tacos/Tortilla-Chips. Sie geht sehr einfach nachzukochen und hat selbstgemacht den Vorteil, dass sie keine Geschmacksverstärker oder sonstige ominöse Inhaltsstoffe enthält.

2 Pepperoni, entkernt, gehackt
Etwas Sonnenblumenöl
500g Chesterkäse/Scheibletten
300ml H-Milch
1 TL mittelscharfer Senf
2 TL weißer Balsamico
Halber TL Natron

Das Öl erhitzen und die gehackte Pepperoni anbraten, mit der Milch ablöschen. Die Milch einmal unter Rühren aufkochen. Dann die Hitze runterschalten. Essig, Senf und nach und nach den Käse einrühren, die Sauce soll nicht mehr kochen. Fleissig rühren, damit nichts ansetzt. Wenn sich die letzte Portion Käse aufgelöst hat, die Sauce vom Feuer nehmen und das Natron einrühren. Vorsicht, sie verdoppelt nun fast ihr Volumen und wird sehr schaumig – die Schaumigkeit legt sich aber mit der Zeit und die Sauce stockt nicht mehr und bleibt flüssig.

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In Münster, im Stroetmann Eurocash Großmarkt, ist mir neulich als Sortimentsneuling die spanische „Chorizo Barbecue“ von Porxas in den Einkaufswagen gehüpft. Meine Lieblingswurst Chorizo nun auch zum Grillen? HER DAMIT! 😉
Vier kleine Chorizos im Ring zu 250g sollten – mit Beilagen – eigentlich zwei Personen sättigen. Als Beilagen habe ich Kartoffeltortilla und Paprikagemüse in der gusseisernen großen Lodgepfanne bereits am mittag zubereitet, um diese dann am abend zur Vergrillung kalt zu verzehren.
Für die Tortilla:
1 Kg festkochende Kartoffeln schälen und mit dem Gemüsehobel zu hauchdünnen Scheiben verarbeiten. Eine Gemüsezwiebel klein schneiden. Reichlich Olivenöl in einer schweren Pfanne erhitzen und die Zwiebel und die Kartoffeln darin brutzeln. Häufig  wenden und reichlich mit  Salz und etwas gemahlenem Pfeffer würzen. Der Vorgang zieht sich über gute 15 Minuten. Wenn die Kartoffeln kurz vor dem Garpunkt sind, also noch leichten Biss haben, sind sie gut.
6 Eier mit Salz schaumig schlagen. Kartoffeln mit einer Schaumkelle abgetropft unter die Eier heben. Dann erneut Olivenöl in der Pfanne erhitzen und die Masse zurück geben. Braten, bis die Masse gestockt ist, dann mittels eines Tellers die Tortilla wenden und die Rückseite braten. Oder bei Oberhitze fertig backen.
Die Tortilla kann heiß, warm oder kalt gegessen werden. Ein Gedicht!
Für das kalte Paprikagemüse Steifen einer Paprikaampel und einer Gemüsezwiebel in reichlich Olivenöl sautieren. Salzen. Grob zerschnittene/geteilte Knoblauchzehen und halbierte getrocknete Chilischoten (mittlere Schärfe) einrühren und kurz mitbraten. Häufig rühren. Wenn der Knoblauch beginnt Farbe zu nehmen, das Gericht beiseite stellen. Nocheinmal mit Salz abschmecken und mit gutem Olivenöl beträufeln. Keinen Pfeffer und v.a. keine Säure (Zitrone/Essig) dazu geben.
Abends dann den AZK entzünden, für die kleinen Chorizos reicht als Grill diesmal der Go-Anywhere von Weber.
Einen Gussrost Temperatur nehmen lassen (geht aber auch ohne, also nur auf dem normalen Rost), mit Öl einpinseln und die Chorizos auflegen.
Die Würste von beiden Seiten kurz bräunen, dann in den indirekten Bereich des Grills schieben und mit geschlossenem Deckel unter offenem Ventilationsregler 10 bis 15 Minuten grillen. Dabei ruhig anpieksen, damit etwas von dem überreichlich vorhandenen Fett austreten kann. Am Ende noch einmal über die Glut ziehen, wenden und servieren.
Duftet hervorragend und sieht gut aus.
Geschmacklich ein absoluter Hochgenuß! Nach den vielen Chorizo-Enttäuschungen der letzten Jahre gibt es endlich die volle Punktzahl: sehr schöner typischer Geschmack und reichlich Fett in der Wurst. Porxas hat die Latte hoch gelegt. Köstlich.
Da die Wurst sehr fettig ist, empfiehlt es sich, Weißbrot (Baguette o.ä.) dazu zu essen – und nach dem Essen einen großen spanischen Brandy zu trinken. 😉

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Ich hau‘ mal wieder einen raus für die Förmchenbande – ABER es muss ja nicht immer Fleisch sein! Jedoch „gegrillte Gemüsespieße“, diese langweilige sogenannte Alternative zum Fleisch auf dem Grill, muß ich nicht haben. Also gab’s gestern abend Frittata-Muffins mit Tomate. Eine Frittata ist die Tortilla Italiens.
Drei große festkochende Kartoffeln fast gar kochen, pellen und erkalten lassen.
Einen Zucchino und einen Bund Frühlingszwiebeln fein hacken und in etwas Olivenöl anbraten. Salzen und pfeffern. Reichlich gehackten Knoblauch mit braten. Tomatenmark einrühren und die Säure heraus braten. Eine halbe Packung TK-8-Kräuter einrühren und beiseite stellen und erkalten lassen.
Acht Eier aufschlagen und miteinander verquirlen. Salzen und mit Cayennepfeffer würzen.
Ein Stück Pecorino (100 – 150g) grob reiben, eine kleine Portion davon aufheben und den Großteil zum Ei geben. Die kalten Kartoffeln ebenfalls grob reiben und zusammen mit dem Gemüse mit der Ei-Käsemasse verrühren.
Die Frittatamasse nun entweder in einer Pfanne ausbacken oder in Muffinförmchen füllen.
Die Kugel auf 200°C einregeln. Am besten geht dies mit dem Smokenator, der läßt genug Platz auf dem Rost für die Muffinform.Nach 10 bis 15 Minuten die Form um 180° drehen und insgesamt 25 bis 30 Minuten backen (ich hab‘ nicht so auf die Uhr geschaut). Hier geht’s nach Optik, so sollten sie Frittatamuffins aussehen:
Das Muffinblech also herausnehmen und im kalten Backofen langsam etwas abkühlen lassen. Unterdessen halbierte Tomaten in einer geölten Form mit Selleriesalz, schwarzem Pfeffer und braunen Zucker bestreut in die Kugel setzen. Nach 10 Minuten den restlichen Pecorino auf die Tomaten streuen und weitere 5 bis 10 Minuten überbacken.
Die Tomaten mit der lauwarmen Frittata servieren.
Das war sehr lecker!

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Am vergangenen Samstag gingen meine Kugel und Sohnemann mal wieder mit mir auf Reisen zu meinen Eltern und meinem Bruder. Da ich noch ein gutes Kilo Rücken vom Ibérico in der Truhe hatte, habe ich mit Muttern einen spanischen Abend abgesprochen.
Vorspeise: Gazpacho andaluz mit Scheiben von Chorizo und Fuet und Brot
Zwischengang: Chicken Wings (ok, ist nicht wirklich spanisch, aber meine Familie kannte die noch nicht knusprig mit dem Holder gegrillt)
Hauptgang: Pimientos de Padrón, Tortilla de Patatas und Rückensteaks vom Ibérico
Nachspeise: Crema catalana
Getränkefolge: Rioja Rosado, Tempranillo, Brandy de Jerez
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Die Gazpacho war oberlecker, hätte ich mich dran satt essen können.
Ein Blick vom Grillunterstand durch den Garten auf den rückseitigen Giebel.
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Die Chicken Wings ölen und mit Gewürzen der Wahl rubben (ich hab‘ wieder mal Prudhomme’s Poultry Magic genommen). In 45 Minuten bei 225°C in der Kugel sind die Wings fertig.
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Die Wings in’s Haus tragen und dabei nicht stolpern!
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Mit dem Halter werden die Wings immer gut, super knusprig und dabei innen keinesfalls trocken.
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Da ich beim morgendlichen Besuch im Osnabrücker C&C (Ratio) keine Pimientos bekommen hatte (70er Ramschladen!), habe ich als Beilage zu den Rückensteaks einen schnellen Gemüsetopf zubereitet:
Zwiebel und reichlich Knoblauch gehackt und in viel Olivenöl angeschmurgelt. Rote und gelbe Paprika gestückelt, Zucchini geschnippelt, Standardpepperoni entbeint und alles eingerührt. 4 große Tomaten gestückelt und hinzu gegeben. Aus Vatters Garten Oregano, Rosmarin, Thymian und Salbei gehackt und untergerührt. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abgeschmeckt. Fertig.
Für die Tortilla:
1 Kg Kartoffeln schälen und mit dem Gemüsehobel zu hauchdünnen Scheiben verarbeiten. Reichlich Olivenöl in einer schweren Pfanne erhitzen und die Scheiben darin brutzeln. Einmal wenden und mit 1 TL Salz würzen. Dann die Hitze runter schalten und für weitere 15 Minuten schmurgeln lassen, dabei ab und an mal vorsichtig wenden.
6 Eier mit 1 TL Salz schaumig schlagen. Kartoffeln mit einer Schaumkelle abgetropft unter die Eier heben. Dann erneut Olivenöl in der Pfanne erhitzen und die Masse zurück geben. Braten, bis die Masse gestockt ist, dann mittels eines Tellers die Tortilla wenden und die Rückseite braten. Die Tortilla kann heiß, warm oder kalt gegessen werden. Ein Gedicht!
Kommen wir nun zum Star des Abends, dem Rücken vom iberischen Schwein, ein gutes Kilo schwer.
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Das gute Stück habe ich in 8 Steaks geschnitten und diese beidseitig mit Olivenöl gestreichelt und nur einseitig leicht gesalzen und gepfeffert. Bloß nicht zuviel dran, der Eigengeschmack des Fleisches soll überzeugen.
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Näher dran rechter Teller:
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Näher dran linker Teller:
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Die Steaks vorsichtig durch den Garten zum Grill balancieren.
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Erstmal pro Nase nur 1 Rückensteak grillen. Je Seite ca. 2 minuten und gute 2 Minuten indirekt etwas ruhen lassen.
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Na super! Kommste rein mit dem Fleisch, da hat die Meute sich schön über Tortilla und Gemüse hergemacht. Und stürzt sich direkt auf’s Fleisch!
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Mmmh, klasse! Die Kombination mit den Beilagen bringt’s und das Ibérico schmeckt wieder einmal umwerfend. Ein Schwein von einem Schwein!
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Für uns 3 Männer hatte ich ja extra noch ein zweites Stück eingeplant, also Weinglas gegriffen und zurück an den Grill!
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Heißa, das viele Fett sorgt für Flare Ups hier…
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… und da.
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Und dieser komische Vogel kommt als nächstes auf den Drehspieß!
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Von Mutters leckerer Crema catalana zum Nachtisch hab‘ ich vollen Bauches verpennt ein Foto zu machen.
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Egal. Es war ein köstlicher spanischer Abend! Darauf einen 103!

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