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Posts Tagged ‘Türkiye’

Letzten Samstag war ja Supercup-Finale mit BVB gegen Schalke. Ein Muss für Mattes (königsblau) und mich (schwattgelb) und ein willkommener Anlaß, gemeinsam zu grillen. Ich hatte eingeladen und mir war mal wieder nach einem türkischen Abend. Es gab Cacik, Humus, Oliven und Pepperoni als Beilagen. In der Weberkugel haben wir dann Blätterteigtaschen (Börek) gebacken. Eine Rutsche mit Spinat und Schafskäse und eine mit Lammhackfleisch. Abschließend dann noch kleine Lammköfte.
Zwiebeln, Knoblauch und Chilis in Olivenöl dünsten, grob gehackten Blattspinat einrühren. Würzen mit Cumin, Koriander, Pfeffer und Salz. Etwas Zitronensaft zugeben. Rühren, bis die Flüssigkeit verdampft ist. Die Spinatmasse in ein Sieb geben zum Auskühlen und Abtropfen. Feta fein hacken.
Blätterteigplatten antauen lassen und mit etwas Mehl auswalken. Mit einer mittelgroßen Teigtaschenform Kreise ausstechen. Diese mittig mit 1-2 EL Masse belegen, Fetastückchen auflegen, den Rand des Teigfladens mit Eiklar bestreichen und in der Form fest zudrücken. Fertig. Die Börek abschließend mit verquirltem Eigelb bestreichen.
Für die Lammhackversion habe ich übrigens noch fertig zubereitetes Hackfleisch vom Pidebacken im Froster gehabt.
Die Kugel mit dem Smokenator auf 225°C aufheizen, Backpapier auflegen und die Börek gute 45 Minuten backen.
Die Spinatbörek sind fertig.
Sehr lecker!
Von den Lammbörek habe ich keine Bilder. Weiter geht’s mit den Lammköfte! Auf 500g sehr fein gewolftes Lammhackfleisch kommen
1 geriebene Zwiebel
2 gepresste Knoblauchzehen
2 EL Honig
2 EL Paprikamark
1 EL Tomatenketchup
2 TL gemahlener Koriander
2 TL gemahlener Cumin
1 TL gemörserte Chilis
gemahlener schwarzer Pfeffer
Salz
In der 200°C heißen Kugel die Köfte indirekt 20 Minuten garen, dann kurz vorne über der Glut angrillen. Servieren.
Sehr lecker, feinkörnig, würzig und scharf.
Der Sieg der Königsblauen war zwar ein kleiner Wermutstropfen für mich, tat dem wunderbaren Abend aber natürlich keinen Abbruch. 😉
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So ein Umzug hat ja auch sein Gutes: der Tiefkühlschrank sollte weitgehend geleert werden und es treten hier und da Probleme auf, die meinem ansonsten tiefen Schlaf Probleme bereiten. Dann helfe ich mir nicht mit Schäfchenzählen, sondern denke mir neue Rezepte für Küche und Grill aus. So bereits im letzten Oktober mit meinem köstlichen Indian-Burger und so auch vorgestern nacht mit der Idee zu meinem Türk-Bürgür. 😉
Am Mittag etwas Rotkohl raspeln, leicht salzen und mit reichlich Zitronensaft (bitte frisch gepresst) geträufeln und ziehen lassen. Dabei öfter mal durchrühren.
Das (in diesem Fall aufgetaute) Lammhackfleisch würzen mit Salz, frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer, süßem Paprikapulver, Korianderpulver, frisch geriebener Zwiebel und gepresstem Knoblauch.
Für die Schafskäsecreme eine feingehackte Zwiebel in etwas Olivenöl andünsten, feingehackten Knoblauch, Cuminsaat und etwas Chiliflocken zugeben. Tomaten- und Paprikamark unter stetem Rühren kräftig anbraten und mit etwas Wasser aufgießen, bis eine pastose Masse entsteht. Beiseite stellen und abkühlen lassen. Zerbröselten Schafskäse unterrühren. Fertig.
Mit einem Pattymaker aus den 500g Hackfleisch zwei Patties formen. Mit dem Umriß des Geräts aus einem Fladenbrot „Buns“ zurecht schneiden.
Den Grill aufheizen und die Patties (mit Olivenöl bestrichen) zunächst direkt grillen, danach in den indirekten Bereich legen zum Garziehen (250g-Patties sind schon arg dick).
Auf einer Griddleplatte Scheiben von Sucukwurst braten und die Brotscheiben auf dem Grillrost „toasten“.
Die Brotscheiben auf der Innenseite mit Cacik bestreichen.
Dünne Zwiebelringe auflegen.
Patty auflegen.
Mit der Schafskäsecreme bestreichen.
Sucuk auflegen.
Dünne Gurken- und Tomatenscheiben hinzu geben.
Fertig ist der Bürgür.
Halt, stopp, Rotkraut vergessen! Aufklappen, Rotkraut drauf.
JETZT ist der Türk-Bürgür fertig!
Als Beilagen gab es noch glatte Petersilie am Stengel zum Knabbern und schrumpelige schwarze Oliven (das sind die leckersten). Als Getränk ist hier die „Löwenmilch“ (Raki in Eiswasser) unschlagbar.
Oh mann, das war einfach oberlecker!
P.S.: 250g-Patties sind entschieden zu viel, besser kleinere und dünnere Patties pressen und dafür 2 Bürgür essen. 😉

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Ich bin ja bekennender Freund der orientalischen Küche, besonders der osmanischen – vulgo türkischen. Also habe ich heute die Kugel mit 2 AZK Holzkohle befeuert und den Pizzastein auf dem Rost auf Temperatur gebracht. 250°C reichen hier übrigens.
Vor dem Anzünden der AZK den Teig machen:
1 Kg Mehl in eine Schüssel sieben, 1 Päckchen Trockenhefe, einen halben TL Zucker und eine Prise Salz einrühren. 400ml handwarmes Wasser zugeben und kneten, kneten, kneten. Es soll ein geschmeidiger Teig entstehen, also ruhig 1-200 ml Wasser nach und nach angießen. Knetdauer gute 10 Minuten von Hand, aua. Solange bis der Teig eine seidig glänzende Oberfläche hat. Dann den Teig zugedeckt an einem warmen Ort eine halbe Stunde gehen lassen.
Während die AZK durchglühen (ca. 20 Minuten) den Belag für die Lahmacun bereiten:
Drei Zwiebeln, vier Knoblauchzehen, 2-4 Pepperoni samt Kerne und einen halben Bund glatte Petersilie fein hacken und mischen. Eine große Dose Tomaten (800ml) von Strünken und Hautresten säubern, fein hacken und samt Saft mit 1-2 EL Paprikamark im Mixer pürieren. Salzen und pfeffern.
500g fein gewolftes Lammhackfleisch salzen, pfeffern, mit 2 EL Baharat, 2 EL süßem Paprika, 1 EL Cumin, 1 TL Korianderpulver würzen und mit dem gehackten „Gemüse“ vermischen. Dann die Tomatensauce unterrühren. Nun nach und nach bis zu einem halben(!)  Liter Olivenöl unterrühren. Fertig ist der Belag.
Vom Teig eigroße Bällchen abgreifen und unter Mehl mit dem Nudelholz zu länglichen Ovalen auswalken. Zwei davon sollen auf den rechteckigen Pizzastein passen. Den Belag mit einem Löffel dünn auf dem Teig verteilen, dabei einen kleinen Rand lassen, denn das Öl breitet sich unter Hitze aus.
Immer zwei Lahmacun auf einmal auf den Pizzastein in die Kugel geben und zwischen 5 und 8 Minuten backen. Das Rezept reicht für 24 bis 30 Lahmacun.
Lecker auch mit Schafskäse:
Paarweise vakuumieren und einfrieren für schlechte Zeiten. 😉
Das war absolute Spitze! Afiyet olsun ve sherife!

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Merhaba, liebe Grillfreunde!
Gestern habe ich mal wieder einen Abstecher in eines meiner Lieblingsländer mit einer der anerkannt besten Küchen der Welt gemacht. Meine „Reiseimpressionen“ möchte ich euch nicht vorenthalten.
Für den Cacik brauche ich:
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500g 10%igen Joghurt
1 Salatgurke
Salz
Olivenöl
2 Knoblauchzehen
Die Salatgurke abwaschen und fein raspeln.
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Durch ein Haarsieb abtropfen lassen, etwas mit einem Löffel nachpressen.
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Die Knoblauchzehen schälen und von den Stinkern befreien.
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Den Knoblauch zur Gurke pressen, großzügig salzen und den Joghurt hinzugeben.
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Mit dem Schneebesen einen guten Strahl Olivenöl einrühren und den Cacik kalt stellen. Vor dem Servieren dann noch mal abschmecken, ob genug Salz dran ist.
Die zweite Beilage zum Fleisch wird endlich mal wieder Humus sein! Dazu brauche ich 1 große Dose Kichererbsen, 1-2 Zitronen, 2 Knoblauchzehen und ein halbes Glas Tahin (Sesampaste).
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Die Kichererbsen abbrausen, bis sich kein „Schaum“ mehr zeigt.
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Dann die Kirchererbsen in ein Gefäß zum Pürieren geben, den Saft einer Zitrone, die beiden gepressten Knoblauchzehen sowie reichlich Cumin (Kreuzkümmel) und Salz zugeben.
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Im Tahinglas die abgesackte Sesampaste mit dem sich abgesetzten Sesamöl gründlich vermischen. Eine zähe Angelegenheit…
Nach Gusto (ich nehme ein halbes Glas auf 1 Dose Kichererbsen) dem Kichererbsenpüree beigeben und mixen.
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Mit Salz und Zitronensaft weiter abschmecken: mal wieder oberlecker!
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Zeit, sich um’s Fleisch zu kümmern! 250g Lammhack aufgetaut und mit 250g Rinderhack gemischt. Beides schön fetthaltig, so soll es sein!
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Das Fleisch gut vermischen mit: reichlich Salz, viel süßem Paprikapulver, nach Geschmack scharfen Chiliflocken (viel!), einer guten Prise Cumin und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer. Eine Zwiebel hinzu reiben.
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Zwei Knoblauchzehen hinzu pressen und alles gut mit den Händen durchkneten.
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Mit den Händen 2 Hackstränge um die flachen (!) Kebabspieße formen. Bitte keine dünnen oder runden Spieße nehmen, das Hack sackt sonst durch (Eigengewicht)! Die Spieße schwebend lagern, damit das Hack nirgends anklebt.
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Während der AZK durchglüht mache ich die dritte Beilage: Ezme. Eine Zwiebel fein hacken und mit reichlich Sumach vermischen.
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Drei Tomaten fein hacken, einen Petersilienstrauß fein hacken und alles miteinander vermischen. Fertig.
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Zwei Ziegelsteine auf den Rost legen und die Spieße auflegen. Ein Schälchen mit Butter auf den Rost stellen zum Verflüssigen.
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Hm, war wohl etwas wenig Holzkohle (ein kleiner Restbeutel), da tut sich wenig.
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Also einen neuen Sack Holzkohle anbrechen und einen weiteren AZK durchglühen. In der Zwischenzeit schonmal den Tisch bereiten und die erste Löwenmilch trinken.
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So, jetzt tut sich endlich was in der Kugel! Die Backsteine auf Längskante stellen, um mehr Abstand zu gewinnen. Die Spieße grillen und währenddessen zweimal mit der flüssigen Butter bepinseln.
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Servieren! Auf das Humus kommt noch etwas Olivenöl und mildes oder scharfes Paprikapulver.
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Es war ja wieder mal sooo lecker…
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Afiyet olsun ve serefe, liebe Grillfreunde!

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