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Posts Tagged ‘Putenbrust’

Da war noch ein halbes Fladenbrot übrig von der gestrigen Vergrillung und dann war da noch die Erinnerung an Shoarma/Shawarma, die mich wuschig gemacht hat… Der vordere Orient erwartete mich also – in Anlehnung an meinen Lieblings-Libanesen-Imbiß am münsteraner Hauptbahnhof.
Beim MdV gab es Streifen der Putenbrust im Angebot. Diese leicht ölen. Würzen mit gepresstem Knoblauch, schwarzem Pfeffer, Chiliflocken, süssem Paprika und den drei C (Cumin, Cardamom, Coriander). Kalt stellen.
Dann zwei rote Spitzpaprika auf dem Go-Anywhere schwärzen.
Dann in einen TK-Beutel legen, verschließen und abkühlen lassen. Sie lassen sich dann hervorragend häuten. Anschließend entkernen und in Streifen schneiden.
Zwei Fladenbrotviertel auf dem Grill kross rösten. Halbieren und eine Seite mit Hommus bestreichen, die andere mit einem Knoblauch-Dip. Die Putenstreifen auf dem GA grillen.
Gegrillte Paprika und Zwiebeln sowie Tomaten- und Gurkenscheiben auflegen. Salzen.
In Zitronensaft mariniertes Rotkraut kommt hinzu. Ich träufle mir den Marinadenzitronensaft auch noch darüber.
Au Backe, das Unwetter ist da! Schnell alles nach drinnen verfrachten und die Putenstreifen draußen wacker fertig grillen.
Die Pute kleiner schneiden und auf’s Brot geben.
Reichlich salzen, etliche Spuren Sriracha-Sauce (ist zwar Thai, hab‘ ich aber bereits vor Jahren bei meinem Libanesen kennengelernt) ziehen und nochmals Knobi-Dip drauf geben. Petersilie darf natürlich nicht fehlen. Wer hat, nimmt noch milchsaures Gemüse, dann wird’s ganz original.
Der Hammer! Total geil, was für ein Geschmack.
So lecker hätte ich meinen Nachbau gar nicht erwartet, es lebe der Orient!
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… ist doch mal einen Versuch wert. Dazu habe ich 1 kg Putenbrust…

… für 48 Stunden in eine würzige Brine eingelegt.
Für die Brine:
– 1 L Wasser
– 7 EL grobes Salz
– 7 EL brauner Zucker
– 1 EL Wacholderbeeren
– 1 EL schwarze Pfefferkörner
– 1 TL Nelken
– 2 TL Tymian
– 3 Lorbeerblätter
– 4 grob gehackte Knoblauchzehen

Den Topf kalt stellen.

Nach 48 Stunden die Brust aus der Brine nehmen, abwaschen und mit einer Gewürzmischung einreiben. Hierzu hatte ich je einen TL  Korianderkörner, Wacholderbeeren und Senfkörner  gemörsert und mit 2 TL Paprikapulver vermischt.

Nun zum wichtigsten Gerät des Vorhabens: Der Kohlekorb für den Smokey Joe von vorne…

… von hinten…

… und von oben.

Der Kohlekorb kommt dann mit dem Rücken zu einem der beiden Luftregler auf den unteren Rost  und wird mit 15 glühenden  Brekkies gefüllt, Tropfwanne nicht vergessen.

Die Brust wird auf den oberen Grillrost über die Tropfwanne gelegt.

Der dem Kohlekorb gegenüberliegende Luftregler muss geschlossen werden…

… und der Regler am Kohlekorb wird ganz geöffnet.

Die Temperatur ließ sich innerhalb von 5 Minuten einregeln.

Den Deckel so auflegen, das die Öffnung dem Kohlekorb gegenüber liegt.


Nach 1,5 Stunden (KT 57°) das Fleisch einmal wenden.

Nach 3 Stunden (KT 72°) wurde die Brust vom Grill genommen. Die Kohlen waren auch am Ende.

Der Anschnitt erfolgte nach einer 5 stündigen Abkühlphase.

Pastrami Sandwich

Resümee:

1 kg Putenbrust mit nur 15 ALDI-Brekkies gegart, da kann man nicht meckern. Ich hatte noch 4 Brekkies unten auf den Boden des Grills gelegt, die haben keinen Sauerstoff bekommen und sind ausgegangen.

Die Brust war schon leicht trocken, vielleicht hätten 65° Kerntemperatur ausgereicht. Dafür war der Geschmack vom Allerfeinsten, bis in den Kern waren die Aromen vorgedrungen.

Die Brine bekommt von mir das Prädikat „Besonders Empfehlenswert“.

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