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Posts Tagged ‘Bifteki’

Barry „CB“ Martin hat neulich ein großes Hacksteak gegrillt – gewürzt mit Knoblauch, Cumin und Sardellenpaste. Eine sehr schöne Idee, Sardellen sind genau mein Ding. Und da ich schon immer mal einen Patty mit eingeschlossenem Butterstück grillen wollte, mache ich mir doch direkt eine Sardellenbutter:
200g warme Butter
1 Glas Sardellen aus dem Öl (ohne das Öl)
1 große Knoblauchzehe (oder 2 kleinere), gepresst
Chilipulver nach Geschmack (ich mag’s ja gerne scharf)
Die Zutaten mit einem Pürierstab/der Küchenmaschine zu einer homogenen Masse verabeiten.
2 gehäufte EL Kapern, gehackt
Die Kapern unterrühren und die Sardellenbutter zur Rolle geformt  für mindestens 1 Stunde einfrieren.
400g Rinderhackfleischmit reichlich Salz, schwarzem Pfeffer, Knoblauch und Cumin (Kreuzkümmel) würzen. Einen Hackball formen und mit dem Zeigefinger einen Spalt hineindrücken. Ein Stück von der tiefgefrorenen Sardellenbutter in den Spalt geben, diesen durch Drücken verschliessen und aus dem Ball ein Hacksteak formen.Das Hacksteak beidseitig scharf angrillen, eine richtige Kruste soll sich bilden. Dann im indirekten Bereich bei 160°C gut 30 Minuten garen (8cm Hacksteakhöhe). Von Anbeginn und alle 10 Folgeminuten Scheiben von der Sardellenbutter auf das Hacksteak legen.
Das Ziel ist eine Kerntemperatur von 70°C, dann sollten alle Bakterien abgetötet sein. Wer selber wolft und das Hack schnell frisch verarbeitet kann das Hacksteak natürlich gerne auch „blutiger“ grillen.
Als Beilage mache ich ein säuerlich-pikantes Rote-Beete-Gemüse:
1 große Zwiebel in Halbringe schnitten
1 große Karotte in Scheiben geschnitten
Scheibchen von der Sellerieknolle (in gleicher Menge wie Karottenscheiben)
Das Gemüse in heißem Öl anbraten. Salzen, zuckern und pfeffern. Mit
1 Glas Weißwein
ablöschen,
1 TL Kümmelsamen
zugeben,
3 EL scharfen, körnigen Senf
einrühren und einköcheln.
2 EL Balsamico Bianco
zugeben, einköcheln. Es soll schon etwas säuerlich schmecken.
1 Glas Hühnerbrühe
und
500g rote Beete (gegart, geschält) in halbe Scheibchen geschnitten
zugeben und die Flüssigkeit halb einköcheln.
200g Crème Fraiche
einrühren und unter Rühren weiter köcheln. Am Ende
2 EL feingehackte Petersilie
und
2 EL scharfen Meerrettich
unterheben und servieren.
Sardellen und Kapern passen einfach prima zu Rind, desgleichen das säuerlich-pikante Rote-Beete-Gemüse. Echt lecker.
Sorry für die miese Bildqualität, Handycam…
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„HELLAS! Herzlich Willkommen in Grillstube Saloniki!“
Gestern war so schönes Sommerwetter, da mußte ich mal wieder den Griechen in mir rauslassen.
Skordalia:
750g gegarte mehlige Salzkartoffeln heiß mit dem Saft einer halben Zitrone und viel Olivenöl stampfen, eine Knoblauchzehe hinzu pressen. Gut verrühren, Olivenöl bis zu gewünschten Konsistenz einrühren. Ein Eigelb schnell einrühren, jetzt „zieht“ das Skordalia an, wird wie ein Kartoffelteig. Mit Salz und Zitronensaft rührend abschmecken, kalt servieren.
Saganaki:
Eine dicke Scheibe Fetakäse in zwei dünnere Scheiben teilen. In verquirltem Ei und danach in Mehl wenden. In heißem Olivenöl je Seite gut 2 Minuten ausbacken. Geht gut mit den Staubpfännchen über dem AZK! Heiß servieren mit Zitrone und/oder einer Tomaten-Paprika-Sauce.
Tomaten-Paprika-Sauce:
Zwei rote Paprikaschoten auf dem Grill schwärzen und häuten. Grob hacken. Eine gehackte Zwiebel in Olivenöl anschwitzen, gehackten Knoblauch und Chiliflocken einrühren. Mit 500ml Tomatenpüree auffüllen. Salzen, zuckern, mit Oregano, Thymian und schwarzem Pfeffer würzen, die Paprika einrühren und bei geschlossenem Deckel eine halbe bis ganze Stunde auf kleinster Stufe köcheln lassen. Schmeckt super zu Saganaki und Bifteki.
Die Vorspeisen mit Ouzo in Eiswasser genießen. Yammas!
Souvlaki für 4 Spieße:
500g Schweinefilet oder Schnweinenacken in dicke Scheiben schneiden und dann „würfeln“. Olivenöl, Zitronensaft, Weißweinessig, Salz, Pfeffer und Thymian miteinander verrühren und die Fleisch darin marinieren. Erst kurz vor dem Grillen mit der dünnen Seite auf Holzspieße ziehen um flache Souvlakispieße zu erhalten.
Bifteki:
300g Rinderhack salzen und pfeffern. Mit gemörsertem Piment, Oregano und Basilikum würzen. Eine Zwiebel hineinreiben und eine Knoblauchzehe hinzupressen. Mit einem Ei gut verkneten. Zu zwei Bifteki formen. (Wer mag, kann noch ein Stück Fetakäse einarbeiten.) Kalt stellen.
Kleine Lammkoteletts:
Olivenöl mit etwas Balsamicoessig, gepresstem Knoblauch, gehacktem Rosmarin und Honig, Salz und Pfeffer  vermischen und die kleinen T-Bones darin marinieren.
Die Kugel mit dem Smokenator auf 225°C heizen, einen Gussrost über die Glut legen.
Die Souvlaki indirekt auflegen, die Bifteki je Seite auf dem Gussrost für gut 2 Minuten scharf angrillen. Dann indirekt weglegen. Nach 15 Minuten die Lammkoteletts scharf angrillen und ebenfalls indirekt weglegen. Puh, der Honig sorgt für reichlich Schwärze am Fettrand! Jetzt die Souvlaki scharf angrillen, wieder indirekt weglegen, nochmal die Bifteki über die Glut ziehen und abschließend den GRILLTELLER SALONIKI servieren:
Kali orexi!

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Da waren doch schon wieder die Griechen in den Nachrichten? Und vom OT ist noch ein Riesenglas einlegte Pepperoni übrig, hmmm… Bei guten 20°C auf dem Balkon reifte die Idee sehr schnell, Frikadellen kommen auf den Rost!
Ein Kilo Hackfleisch halb/halb reichlich salzen und pfeffern. Rosenpaprika und ein Ei dazu, eine Zwiebel hinein reiben, zwei Knoblauchzehen pressen und reichlich frischen Oregano und Blattpetersilie fein hacken und alles sorgfältig verkneten. Aus der Hackmasse neun Frikadellen formen und plätten. Eine Packung Feta aus Schafsmilch in große Würfel schneiden und auf den Patties platzieren. Die Hände mit kalten Wasser feucht halten und Frikkos formen.
Die Weberkugel mit indirektem Setup vorbereiten. Bei 250°C die Frikkos für 10 Minuten indirekt grillen.
Rote Spitzpaprika kommen über die Glut und werden einmal gewendet (nicht auf dem Bild).
Dann kommen die Paprika für 10 Minuten in die indirekte Zone und die Frikkos werden direkt gegrillt.
Die Paprika kommen raus zum schälen und die Frikkos werden gewendet und weitere 10 Minuten gegrillt zu werden.
Dann sind die Frikadellen fertig.
Anrichten mit Tzatziki, Aijvar, Pepperoni, Krautsalat und den Spitzpaprika.
Das Hack ist durch und der Käse zerläuft leicht, perfekt.
Lecker war’s!

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Gestern mittag hörte ich im Radio, „Griechenland (sei) im moment in aller Munde“. Hmmm, mein Mund war leer und das allabendliche Leckerchen noch nicht geplant. Warum also nicht meine geliebten griechischen Frikadellen aus dem Backofen einfach mal im Dutch Oven zubereiten? Mein neuer 12er DO wartet auch schon seit dem Einbrennen letzte Woche auf seine Einweihung. Also los:
Bodenbedeckend Olivenöl in den DO füllen. Kartoffeln in 1 bis max. 2 mm dünne Scheiben schneiden und in den DO schichten. Salz und Pfeffer darüber mahlen.
500g gemischtes Gehacktes verkneten mit Salz, schwarzem Pfeffer, süssem Paprikapulver, gerebeltem Thymian, einer großen geriebenen Zwiebel, zwei gepressten Knoblauchzehen, einem altbackenen eingeweichten und ausgedrückten Brötchen, einem Ei, einer klein gehackten grünen Paprika, gehackter Blattpetersilie. Aus der Mischung Hackbällchen formen und auf die zuvor noch mit Olivenöl besprenkelten Kartoffeln legen.
In einem Topf Olivenöl erhitzen und eine gehackte Zwiebel glasig dünsten, zwei gehackte Knoblauchzehen und Chiliflocken anbraten, eine große Dose Tomaten von Strünken und Hautresten befreien und samt Saft hinzugeben. Salz, Zucker, schwarzer Pfeffer und reichlich Rigani (Oregano) einstreuen und auf kleiner Flamme eine halbe Stunde köcheln. Die Sauce über die Frikadellen geben.
Für das DO-Setup unten 8 Brekkies im Kranz legen und 4 als kleinen Kranz mittig. Den Deckel mit Brekkies füllen. Nach einer halben Stunde mal gucken.
Die Frikkos wenden.
Mit dem klein geschnittenen Inhalt einer Packung Feta aus Schafsmilch bestreuen und weitere 20 Minuten kochen.
Nach insgesamt 50 Minuten ist das Essen fertig.
Tellerbild mit griechischem Krautsalat und Tsatsiki.
Näher ran.
Noch näher ran.
Lecker war’s!

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Angefixt von der Idee, selber einmal Grillfackeln herzustellen, und vom Appetit auf gegrilltes Hackfleisch, schritt ich gestern mal wieder an den Grillrost.
Am Vortag hatte ich ja bereits Auberginen und Paprika für Antipasti gegrillt. Tzatziki war auch noch über. Ajvar und einlegte Peperoni im Kühlschrank. Vorspeisen und Beilagen also geklärt. Kohlenhydrate fehlen!
Bei unserem extrem experimentierfreudigen Bäcker toskanisches Konfekt (winzige Brötchen aus Ciabattateig mit getr. Tomaten und Oliven, Focaccia-like) und – was sehen meine entzündeten Augen – „scharfer Grieche“ (kleines, flaches Hefebrot mit Oliven, Peperoni und Schafskäse sowie Oregano erworben.
Zuhause erstmal die Frikkos „mediterranean style“ zubereiten: ein Pfund Gehacktes halb/halb, Salz, Pfeffer, süßer Paprika, scharfer Paprika, Chiliflocken, gepresster Knoblauch, Cumin, Oregano, gehackte Zwiebel und reichlich fein gewiegte Petersilie sowie einen Schluck Olivenöl. Letztere drei Zutaten sorgen dafür, dass die Frikkos beim Grillen nicht austrocknen. Dann Handarbeit.
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Dann zum ersten Mal Grillfackeln selbst gemacht. Ging so einfach, wie ich mir das vorgestellt hatte. Beim MdV darum gebeten, mir vom Schweinebauch (ungeräuchert!) dünne Scheiben, wie für Aufschnitt, zu schneiden. Zuhause getrimmt (Knorpel raus, Schwarte abgeschnitten). Dann in Gewürzen gewälzt (Selleriesalz, Salz, Pfeffer, Zwiebel- und Knoblauchgranulat, reichlich süßer Paprika, scharfer Paprika, Muskatnuss).
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Je ein Scheibchen auf einen Schaschlikspieß gespießt, umwickelt und am Ende erneut gespießt. So geht’s. Ganz einfach.
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Ab auf den Grill mit dem Fleisch.
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Holla, die Fackeln werden ratzfatz schwarz, da heißt es dabei bleiben!
Letztendlich reichen 5 Minuten für die Fackeln über voller Hitze. Waren sehr lecker. Aber nächstes Mal werde ich die Scheibchen vor dem Rubben ölen.
Antipasti futtern.
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Tellerbild mit Frikkos:
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Als Beilage zu den Köfte/Frikkos hatte ich noch einen kleinen Salat (Ezme/Tabouleh) vorbereitet: Tomate sehr fein hacken, Petersilie sehr fein wiegen, Zwiebel sehr fein hacken, dazu nur etwas Salz und Sumach (der türkische/orientalische Essigersatz). Ist bei heißem Wetter sehr erfrischend und lecker.
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Ein schöner mediterraner Grillabend! Einziger Flop war der „scharfe Grieche“, da war bestimmt Analogkäse drauf und auch ansonsten wenig gutes drin, schmeckte einfach nur scheußlich.
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In Zukunft gibt’s wieder Baguette/Ciabatta/Landbrot für die Kohlenhydratfraktion am Tisch.

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